Corona-Auswirkungen

Müllsammelaktion „Platzverweis dem Dreck“ muss erneut ausfallen

Schon im März musste die Castrop-Rauxeler Sammelaktion „Platzverweis dem Dreck“ aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden. Auch der Nachholtermin fällt nun der aktuellen Situation zum Opfer.
Rund 300 Bürgerinnen und Bürger in 35 Gruppen erteilten 2019 dem Dreck einen Platzverweis. Mit dabei waren auch Hans-Jürgen Strojek und Werner Much vom KG Schellenberg. © Volker Engel (Archiv)

Knapp sechs Tonnen Müll sammelten die Castrop-Rauxeler im vergangenen Jahr bei der Sammelaktion „Platzverweis dem Dreck“. Genauer gesagt waren es 5,8 Tonnen, die von 35 Gruppen und 300 Helfern zusammengesucht wurden. Im März sollte die Aktion wiederholt werden. Doch die Corona-Krise machte eine Durchführung unmöglich. Gleiches gilt nun für den Nachholtermin.

Schutzverordnung führt zu Absage

Am Samstag (31. Oktober) sollte es eigentlich wieder soweit sein. Alle Menschen in Castrop-Rauxel waren eingeladen, wie in den Vorjahren dem Müll in der Stadt den Kampf anzusagen. Daraus wird vorerst jedoch nichts. Die angespannte Corona-Situation und das damit verbundene Infektionsrisiko führen dazu, dass der EUV-Stadtbetrieb jetzt auch den Nachholtermin abgesagt hat.

Der EUV habe diese Entscheidung laut Pressemitteilung auf Grundlage der derzeitigen Infektionszahlen und der geltenden Schutzverordnung getroffen. Alle teilnehmenden Gruppen sowie die Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen seien bereits direkt über die Entscheidung informiert worden.

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