Auch in Castrop-Rauxel muss man sich in diesem Jahr wieder vor Mücken sehr in Acht nehmen. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Gesundheit

Mückenplage: Castrop-Rauxeler Apothekerin gibt Tipps gegen den Juckreiz

Die Bedingungen für Mücken sind in diesem Jahr besonders gut. Mehr Mücken bedeuten aber auch mehr Mückenstiche. Eine Castrop-Rauxeler Apothekerin gibt Tipps gegen die Plagegeister.

Warme Temperaturen kombiniert mit ausgiebiger Feuchtigkeit führen zu schwülem Wetter. Und das bietet perfekte Bedingungen für Mücken. Die ewigen Quälgeister des Sommers sind in diesem Jahr wieder besonders aktiv. Zum Glück gibt es Wege, den lästigen Mückenstichen vorzubeugen.

Der beste Schutz sei, laut einer Pressemitteilung der AOK, lange, hautbedeckende und am besten helle Kleidung zu tragen. Doch wer darauf im Sommer keine Lust hat, muss auch nicht komplett ungeschützt bleiben.

Verschiedenen Sprays auf dem Markt

In der Altstadt Apotheke am Castroper Marktplatz erklärt Apothekerin Gudula Usai, dass man bestimmte Sprays anwenden kann, um Mückenstichen vorzubeugen. Dazu gehören zum Beispiel Autan oder Anti Brumm forte, die durch chemische Stoffe Mücken vom Stechen abhalten sollen. Es gebe aber auch natürliche Sprays wie Anti Brumm naturel oder Niendorfs Mückenspray. Vor allem Kinder sollten eher auf diese natürlichen Sprays zurückgreifen, empfiehlt die Apothekerin.

Einen 100-prozentigen Schutz gibt es jedoch nicht. Die meisten werden den Sommer höchstwahrscheinlich nicht ganz ohne Mückenstich überstehen. Doch auch hier gibt es Wege, die Symptome zu bekämpfen, den Juckreiz zu unterbinden. Eine Option ist der Bite Away Stick. Diesen hält man auf die Einstichstelle, welche dann erhitzt wird. Idealerweise sollte der Stick unmittelbar nach dem Stich angewendet werden. „Den Stick sollte man immer dabei haben“, sagt Gudula Usai.

Doch auch wenn man den Stich erst am nächsten Tag bemerkt, gibt es Mittel, den Juckreiz zu lindern. Am besten greift man hier zu Salben wie Fenistil, das chemische Wirkstoffe enthält, oder dem natürlichen Vitamin-Gelee von Retterspitz. Die AOK empfiehlt zudem noch Hausmittel, wie zum Beispiel kühlen, eine Quarkpackung oder das Einreiben mit einer Zwiebel. Etwas, was zunächst zu helfen scheint, sollte man aber in jedem Fall lassen: sich kratzen.

Denn dadurch kann sich die Einstichstelle entzünden, was einen Mückenstich erst richtig gefährlich macht. Wenn sich die Stelle erhitzt oder rötet, kann ein Umschlag mit Retterspitz-Lösung helfen, empfiehlt Apothekerin Usai. Wird die Entzündung allerdings zu stark, müsse man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Denn so kann aus einem harmlosen Mückenstich schnell eine lebensgefährliche Blutvergiftung werden.

Allergiker sollten vor allem die Maßnahmen zur Prävention einhalten. Doch falls sie trotzdem von einer Mücke gestochen werden, können sie sich neben den oben genannten Mitteln auch mit antiallergischen Tabletten wie zum Beispiel Cetirizin helfen. Ein starker allergischer Schock ist bei Mückenstichen eher ungewöhnlich.

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