Obdachlos

Mini-Serie zur Wohnungslosigkeit: Alle sechs Folgen hier im Überblick

Wer gibt Wohnungslosen in unserer Stadt ein Sprachrohr? Es gibt über 300 Menschen in Castrop-Rauxel, die in einer städtischen Unterkunft wohnen. In einer Serie zeigen wir Schicksale auf.
Der Obdachlose Kai-Uwe mit Youssef Anan, Mitarbeiter der Stadt im Bereich Migration/Obdachlose, vor der Wohnung an der Harkortstraße, in der er untergebracht ist. © Tobias Weckenbrock

Diese E-Mail zum Ende der Woche war ein Segen: „Es ist gut, wenn Sie über das Thema Obdachlosigkeit berichten“, schrieb uns ein Mann, der selbst vor einigen Jahren bedürftig war und sich in die Obhut einer städtischen Unterkunft begab. „Obdachlose haben keine Lobby“, meinte er.

In einer Mini-Serie haben wir in sechs Teilen in dieser Woche denen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind oder waren, ein Sprachrohr gegeben. Wie leben sie heute? Was macht das Schicksal mit ihnen? Wie sind sie in diese Situation geraten? Wie kümmert sich die Stadt um die Menschen? Wer sind die Helfer bei der Stadt? Auf welche Probleme stößt man gemeinsam? Und wie geht man eigentlich mit dem Coronavirus um?

Hier erhalten Sie den Überblick:

TEIL 1: Sie waren Kumpel. Bis Montag (8.2.2021). Da nahm sein Mitbewohner die Unterkunft an der Harkortstraße auseinander. Ein Ausraster. Kai-Uwe (57) wohnt nun allein. Aber allein ist der Obdachlose eigentlich nicht.


TEIL 2: Drei Männer, eine ungewöhnliche WG. Sie gelten als wohnungslos, aber haben Obdach in der Christinenstraße Obercastrop. Sie haben Lebensläufe, die man kaum glauben mag. Und ein gemeinsames Ziel.


TEIL 3: Wenn Migranten und Wohnungslose in Castrop-Rauxel eine Frau schätzen gelernt haben, dann Susanne Köhler. Sie leitet das 21-köpfige Team Migration und Obdachlose im Rathaus und ist wie ein Engel.


TEIL 4: Sein Werdegang: Geboren in Marokko, 23 Jahre bei Opel in Bochum Astras und Zafiras zusammengeschraubt – und heute „Mädchen für alles“ für Migranten und Obdachlose in Castrop-Rauxel: Youssef Anan.


TEIL 5: 482 Plätze für Flüchtlinge und Obdachlose gibt es in Unterkünften in Castrop-Rauxel. Kein Mensch muss auf der Straße leben. Aber wie viele Wohnungslose gibt es? Wie wird geholfen? Zahlen und Fakten.


TEIL 6: Es gibt 327 Menschen, die als Geflüchtete oder Wohnungslose unter städtischem Obdach leben. Wie schützen sie sich vor Corona? Und wie kommen die Informationen und geltenden Vorschriften zu ihnen?

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