Marcel-Callo-Haus in Castrop-Rauxel soll Umweltpunkt werden: Mitstreiter gesucht

Jugend-Treffpunkt

Müllvermeidung, Bienensterben, Fridays for Future: diese Themen interessieren gerade viele junge Menschen. Eine Gruppe möchte das Marcel-Callo-Haus in Castrop darum zum Umweltpunkt machen.

Castrop

04.12.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marcel-Callo-Haus in Castrop-Rauxel soll Umweltpunkt werden: Mitstreiter gesucht

Sieben Jugendliche treffen sich zur Zeit im Marcel-Callo-Haus beim Umweltpunkt. Sie suchen noch Mitstreiter. © Umweltpunkt/Marcel-Callo-Haus

Eine Gruppe Jugendlicher möchte das Jugendzentrum Marcel-Callo-Haus in Castrop-Rauxel zum „Umweltpunkt“ machen. Es soll um Themen wie Klimanotstand, Plastikflut, Massentierhaltung, Fastfashion und regionales, vegetarischen Essen gehen.

Unter der Leitung der Landschaftsökologin Claudia Wieser treffen sich die Jugendlichen im Alter von 11 bis 19 Jahren einmal in der Woche, mittwochs von 18 bis 19.30 Uhr, und arbeiten an einer Reihe umweltorientierter Projekte.

Waschmittel und Kosmetikprodukte selbst hergestellt

So liegt ein Fokus zum Beispiel auf dem möglichst plastikfreiem Leben. Dazu stellen die Teilnehmer Produkte selbst her, die an Stelle von sehr plastikhaltigen Produkten verwendet werden können. Auf dem Programm standen bereits Wachstücher als Alternative für Frischhaltefolie, selbst hergestelltes Waschmittel sowie eine Reihe von Kosmetikprodukten.

Die Gruppe, die sich seit den Herbstferien trifft und zurzeit aus sieben Jugendlichen und den Mitbetreuern von Friday For Future Castrop-Rauxel, Lilli Meister und Timo Eismann, besteht, peilt an, zu den regelmäßigen Mittwochstreffen auch etwa einmal im Monat einen Samstagsausflug zu machen. Der erste dieser Art ging in einen frisch eröffneten „Unverpackt-Laden“ in der Recklinghäuser Innenstadt.

Marcel-Callo-Haus in Castrop-Rauxel soll Umweltpunkt werden: Mitstreiter gesucht

Der erste Ausflug ging zum Unverpackt-Laden nach Recklinghausen. © Umweltpunkt/Marcel-Callo-Haus

Die Jugendlichen engagieren sich aus verschiedenen Gründen beim Umweltpunkt. Der 19-jährigen Lilli Meister ist es wichtig, auch jüngeren den Umwelt- und Klimaschutz nahezulegen und zu zeigen, wie man in diesem Sinne leben kann. Die 14-jährige Schülerin Rosalie möchte beim Umweltpunkt lernen, was sie selbst gegen den Klimawandel tun kann.

Umweltpunkt

Jugendliche können mitmachen

  • Wer Lust hat, sich aktiv an der Verbesserung des Klimas zu beteiligen, ist willkommen. Die nächsten Treffen sind am Mittwoch, 4. Dezember, und am 11. Dezember. Danach ist Weihnachtspause.
  • Infos bei Claudia Wieser, Tel. (02305) 41545 oder E-Mail: an marcelcallohaus@googlemail.com
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