Mann aus Castrop-Rauxel im Zusammenhang mit Coronavirus gestorben

Eine traurige Nachricht vermeldet der Kreis Recklinghausen am Samstag (24.4.): Ein weiterer Castrop-Rauxeler ist an oder mit Corona verstorben. Die Infektionslage bleibt angespannt.
Am Ostersonntag sinkt die Inzidenz für Castrop-Rauxel leicht. © Grafik: Martin Klose

Die dritte Welle des Corona-Infektionsgeschehens hält mit traurigen Nachrichten an: Im Kreis Recklinghausen sind weitere sechs Menschen an oder mit einer Covid-19-Infektion verstorben – darunter ein 83-jähriger Mann aus Castrop-Rauxel. Das meldet das Gesundheitsamt des Kreises am Samstag (24.4.).

Die Zahl der Todesfälle stieg damit in der Europastadt auf 66, im gesamten Kreis auf 803. In Gladbeck verstarben zwei Männer im Alter von 64 und 90 Jahren, in Oer-Erkenschwick eine 74-jährige Frau sowie in Recklinghausen zwei Frauen im Alter von 80 und 89 Jahren.

Auch die anderen Kennziffern bleiben zu Beginn des Wochenendes weiter beunruhigend. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Castrop-Rauxel noch einmal gestiegen und liegt jetzt bei 264,5 (Vortag: 263,1). 55 Castrop-Rauxelerinnen und Castrop-Rauxeler gelten in den vergangenen 24 Stunden als genesen. Dem gegenüber registrierte das Gesundheitsamt 33 Neuinfektionen. Aktuell gelten 463 Einwohner als infiziert.

Castrop-Rauxel hat weiter höchste Inzidenz

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz nimmt die Europastadt weiterhin eine traurige Spitzenposition im Vest ein. In Herten liegt sie am Samstag bei 247,5, in Recklinghausen bei 237,9. Nur in Oer-Erkenschwick liegt sie mit 89,1 unter der Marke von 100.

Seit Mitternacht gilt die sogenannte Bundes-Notbremse. Sie regelt die Einschränkungen des täglichen Lebens, um das Infektionsgeschehen einzugrenzen. Ab einer Inzidenz von 100 gilt etwa eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr.

Entscheidend dafür ist aber die Inzidenz-Zahl für den gesamten Kreis. Deren amtlichen Wert veröffentlicht das Landeszentrum Gesundheit (LZG) täglich um Mitternacht. Für Samstag liegt die Inzidenz im Vest bei 193,8. Insgesamt gelten laut Kreisverwaltung 2810 Menschen im Kreis Recklinghausen aktuell als infiziert.