Ladenhüter in Pöppinghausen

CASTROP-RAUXEL Die Werbeoffensive der Stadt in Sachen Eigenimmobilien und Grundbesitz hat nichts gebracht. Unterm Strich allenfalls die Erkenntnis, dass der Markt augenscheinlich „ein bisschen brach liegt“, so Bereichsleiter Martin Oldengott.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 22.07.2008, 07:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Keiner will mich haben: Das Center hat immer noch keinen Käufer gefunden. Archivfoto: Goldhahn

Keiner will mich haben: Das Center hat immer noch keinen Käufer gefunden. Archivfoto: Goldhahn

Beim Center, das der Verein zur Erhaltung von Jugend- und Kulturarbeit Pöppinghausen ja u.a. wegen der schlechten Bausubstanz verlassen hat, stellt ohnehin das Grundstück mit 3258 qm den eigentlichen Wert dar. „Das muss man ganz realistisch sehen“, sagt Oldengott und ergänzt, dass man grundsätzlich überlegen müsse, wie man mit dem Objekt umgehen solle. Beim Asylantenheim an der Wewelingstraße hat gar kein Interessent angebissen - ebenso wie beim Grundstück an der Kampstraße/Oskarstraße in Habinghorst. Während die alte Schule aus 1910 mit ihrer Bruttogrundfläche von rund 660 qm und ihrem Grundstück von über 1800 qm durchaus Gestaltungspotenzial zum Beispiel bei Mehrgenerationen-Wohnen oder anderen Wohnprojekten böte, wäre die Nutzung beim Grundstück Ecke Kampstraße in Habinghorst vorgegeben gewesen. Für 45 000 Euro wären die gut 400 qm weggegangen an einen Interessenten, der einen Garagenhof errichtet hätte.

Nichts ist aus der möglichen Ansiedlung einer Drive-In-Bäckerei an der Bahnhofstraße gegenüber von Mc Donalds geworden. Der Brezel-Shop, der Interesse gezeigt hatte, ist abgesprungen und hat sich nach Dortmund-Eving orientiert.

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