K.o.-Tropfen an der Langen Straße? Frau wacht ohne Erinnerungen auf einem Feld auf

Handtasche fehlte

Ohne Erinnerungen und ohne Handtasche wachte eine 38-Jährige auf einem Feld auf. Mehrere Kilometer entfernt von ihrem letzten Standort. Sie vermutet K.o.-Tropfen.

Habinghorst

, 22.07.2019, 13:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
K.o.-Tropfen an der Langen Straße? Frau wacht ohne Erinnerungen auf einem Feld auf

Ob es sich wirklich um K.o.-Tropfen handelte, ist schwer nachzuweisen. © picture alliance / Nicolas Armer

Eine 38-jährige Frau aus Castrop-Rauxel hielt sich am Freitag (19. Juli) gegen 19 Uhr in einer Gaststätte an der Langen Straße auf. Dort trank sie einige Getränke aus der Flasche, die die Geschädigte laut eigener Aussage nicht achtlos hat stehen lassen. Dennoch vermutet sie, dass ihr K.o.-Tropfen verabreicht wurden.

Ab einem gewissen Zeitpunkt hat die 38-Jährige keinerlei Erinnerungen mehr. Am nächsten Morgen wurde die Frau auf einem Feld nahe der Pöppinghauser Straße wach, dabei fehlten ihre Erinnerungen und ihre Handtasche. Wie sie zu dem mehrere Kilometer entfernten Feld gelangte oder wer sie dorthin brachte, weiß sie nicht mehr.

K.o.-Tropfen schwer nachweisbar

Die fehlende Handtasche wurde durch eine Zeugin im Bereich der Pöppinghauser Straße gefunden und bei der Polizei abgegeben. Laut Polizei fehlte nichts aus der Handtasche.

Auch der Frau gehe es soweit gut. Abgesehen von Kopfschmerzen und Schwindel würde ihr nichts fehlen. Sie hatte sich im Krankenhaus durchchecken lassen. Auch Hinweise auf einen Missbrauch gebe es nicht.

Ob wirklich K.o.-Tropfen verabreicht wurden, ist derzeit nicht klar. Besonders schwierig: Ab einem gewissen Zeitpunkt lassen sich K.o.-Tropfen nicht mehr im Blut nachweisen. Derzeit ermittelt die Polizei noch und befragt mögliche Zeugen, die an dem Abend auch in der Gaststätte waren.

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