Gewerbegebiet

Knepper-Infoabend geplant: Städte Dortmund und Castrop-Rauxel laden ein

Die Städte Dortmund und Castrop-Rauxel laden jetzt zu einer Infoveranstaltung zum Knepper-Gelände ein. Sie soll über den aktuellen Sachstand aufklären: Wann und wie geht es dort weiter?
16. Oktober: Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Knepper ist in den vergangenen Wochen einer der letzten Hochbauten verschwunden. Das Verwaltungsgebäude mit der Pforte an der Oestricher Straße ist nur noch ein Haufen Schutt. © Tobias Weckenbrock

Am 24.2. (Mittwoch) findet eine Bürgerveranstaltung statt, bei der über den aktuellen Stand des Projektes „Kraftwerk Knepper“ berichtet wird. Los geht es um 18 Uhr. Die Infoveranstaltung ist auf drei Stunden angesetzt.

Bei der rein digitalen Veranstaltung stellen Experten und Vorhabenträger erst das Projekt und die wesentlichen Untersuchungen vor. Danach können Bürger Fragen stellen. Im Anschluss werden alle Unterlagen auf den Webseiten der Städte Dortmund und Castrop-Rauxel zur frühzeitigen Beteiligung der Bürger bereitgestellt. Sie können dann auch im Rathausfoyer in Castrop-Rauxel und im Rathaus der Stadt Dortmund eingesehen werden.

Die britische Firma Segro wird für den Neuaufbau des Geländes zuständig sein.
Die britische Firma Segro wird für den Neuaufbau des Geländes zuständig sein. © Kevin Kisker © Kevin Kisker

Die Experten kommen an besagtem Abend im Gartensaal des Baukunstarchivs NRW zusammen. Vor Ort sein werden unter Einhaltung strengster Abstands- und Hygieneregeln Vertreter der Städte, Gutachter zu den Themen Schall, Verkehr und Umweltfragen sowie der Investor.

Genaue Daten zu der Veranstaltung und wie man teilnehmen kann, möchte die Stadt in der Woche vor der Veranstaltung herausgeben.

Gewerbegebiet mit großen und kleinen Betrieben

Auf dem Gelände des ehemaligen Steinkohle-Kraftwerks Gustav Knepper entlang der Nierhausstraße und der Oestricher Straße auf Grenzgebiet zwischen Castrop-Rauxel und dem Dortmunder Stadtbezirk Mengede wird in den kommenden Jahren ein neues Gewerbegebiet mit größeren, aber auch kleinen Betrieben entstehen.

Die britische Firma Segro entwickelt die Fläche, die vom Abrissunternehmen Hagedorn in den vergangenen zwei Jahren aufbereitet wurde. Anwohner befürchten ein hohes Verkehrsaufkommen.

Dorsten am Abend

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