Kleingartenverein Castroper Holz feiert Jubiläum

CASTROP-RAUXEL Ein bisschen Sonne, ein bisschen Regen - himmlisches Wetter für den Kleingärtner und wie bestellt zum 60-jährigen Bestehen der Anlage Castroper Holz. So richtig rund machte die Jubiläumsfeier am Wochenende aber ein Versprechen von Stadtentwickler Martin Oldengott.

von Von Christina Waimann

, 21.07.2008, 07:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine Anlage wie diese lebt von den Menschen, die in ihr ihre Freizeit verbringen. „Dieser Kleingarten ist ein besonderes Beispiel für die Qualität der Anlagen in Castrop-Rauxel“, lobte Bürgermeister Johannes Beisenherz und beschrieb einen neuen Trend hin zum Kleingarten. Zwei junge Familien seien in den letzten Monaten zu den Nutzern der Gärten hinzu gekommen.  

Wahrscheinlich aus einem ähnlichen Grund, den 1981 den heutigen Vorsitzenden Klaus Schuchhardt dazu bewegte, eine Parzelle zu pachten. „Wir wohnten ganz in der Nähe in einer Mietwohnung – da war ein Garten hier eine gute Ergänzung“, erinnert sich Klaus Schuchhardt.  Während früher seine Kinder in der Anlage aufwuchsen, tobt heute die dreijährige Enkelin Finja durch den Garten. Aber noch ganz andere Lebewesen profitieren von den Vorzügen der Anlage: Ein Fledermauskasten, ein Winterquartier für Igel, ein Totholzhaufen für Käfer, eine lange Trockenmauer für Amphibien, zwei Imkerstöcke und nicht zuletzt Insektenhotels sorgen dafür, dass sich auch die Tiere im „Castroper Holz“ rundum wohl fühlen.

Dass neben all dem Engagement für die Natur und die Pflege der Anlage auch die Geselligkeit groß geschrieben wird, zeigte sich eindrücklich am Samstag: An den offiziellen Teil schloss sich ein buntes Sommerfest mit Tanz, Grillen und Tombola an. Eines der schönsten Geschenke machte den Kleingärtnern wohl Stadtentwickler Martin Oldengott: „Das Kleingartenwesen ist eines der letzten, von dem wir uns trennen werden. Das heißt: Es wird nie verkauft!“

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