Kein Lebensmittel-Engpass: Belieferung der Läden in Castrop-Rauxel soll immer gesichert sein

Coronavirus

Am Samstag waren auch in Castrop-Rauxel die Hamsterkäufer unterwegs. Um dadurch entstehende Engpässe in Läden zu vermeiden, lockert die Landesregierung die Arbeitszeitregelungen.

Castrop-Rauxel

, 16.03.2020, 12:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Solche Bilder soll es in den Castrop-Rauxeler Geschäften nicht geben. Darum werden Vorschriften gelockert.

Solche Bilder soll es in den Castrop-Rauxeler Geschäften nicht geben. Darum werden Vorschriften gelockert. © dpa

Die aktuelle Entwicklung bei den Corona-Infektionen bietet eigentlich überhaupt keinen Anlass für vorsorgliche Vorratseinkäufe (Hamsterkäufe). Dennoch sind auch in Castrop-Rauxel solche Entwicklungen zu beobachten.

Bei den Discountern und Lebensmittelhändlern werden Waren weggekauft, als ob es nie weider etwas gäbe. Nudeln, Mehr, haltbare Konserven, aber auch Toilettenpapier und andere Hygieneprodukte sind vielfach Mangelware.

Darauf reagiert jetzt die Landesregierung.

Belieferung jederzeit ermöglichen

Die zuständigen Bezirksregierungen, für Castrop-Rauxel ist das die in Münster, wurden demnach angewiesen, dass es „keine Bedenken gegen Anträge für Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsarbeitsverbot“ gebe.

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Die Handelsunternehmen (Groß- und Außenhandel sowie Einzelhandel) und die entsprechenden Logistikunternehmen können demnach für einen befristeten Zeitraum von zunächst einem Monat Sonn- und Feiertagsarbeit beantragen, „um die Kommissionierung von Trockensortiment und von Hygieneartikeln in den Auslieferungs- bzw. Zentrallagern vorzunehmen“, so heißt es wörtlich.

Damit sollen im Notfall pausenlose Belieferungen der Discounter und Einzelhandelsgeschäfte möglich sein. Und die Castrop-Rauxeler Hamsterkäufer sollen so jederzeit in der Lage sein, Toilettenpapier nachzukaufen.

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