Der Hausbau von Lea Engel und ihrem Partner Tobias Leidecker schreitet voran. Und manchmal macht die Sache sogar richtig Spaß. © privat
Hausbau und Familie, Teil 5

Hausbau-Kolumne einer jungen Familie: Jetzt beginnt der schöne Teil – und der teure

In ihrer Kolumne berichtet Lea Engel launig, wie es beim Hausbau einer jungen Familie zugeht. Im fünften Teil geht es um die Inneneinrichtung: Die ist teuer, macht aber Spaß.

Der nächste große Meilenstein beim Hausbau ist, neben dem Dach, der Einbau der Fenster und einer Baustellentür. Denn somit ist das Haus zu, abschließbar und im besten Fall auch dicht. Das war übrigens die ganze Zeit meine allergrößte Angst. Dass am Ende irgendwas nicht dicht sein könnte und sich Schimmel bildet.

Aber ich kann schon mal vorwegnehmen, bis jetzt ist das Haus genauso dicht wie Tobi am Richtfest.

Ende Oktober war es also soweit – wir bekamen die Fenster und die Haustür mit einem passenden Haustürschlüssel. Wir konnten unser eigenes Haus ab sofort nur noch mit einem Schlüssel betreten. Ein verrücktes Gefühl! Und das Beste:

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Es konnte mit den Rohinstallationen weitergemacht werden, denn jetzt waren wir, bzw. die Handwerker und deren Arbeiten am Haus nicht mehr vom Wetter abhängig.

Ach so, und endlich konnte auch niemand mehr einfach in unser Haus. Man glaubt es gar nicht, wie viele Menschen einfach so ungefragt eine Baustelle betreten.

Während also der Gas-/Wasserinstallateur seine Rohre verlegte, haben wir uns in einer Sanitär-Ausstellung unsere Badmöbel ausgesucht. Ja – jetzt begann der schöne Teil am Bauen. Aber auch der teure…

„Komm, man baut nur einmal“

„Komm, man baut ja nur einmal!“ war der Satz, den wir bei der Auswahl sämtlicher Möbel oder auch Fliesen, Putz, Türen, Fenstern etc., als Ausrede dafür genommen haben, wenn man sich für die etwas bessere/teurere Variante entschieden hat.

Trotzdem war es ein großer Spaß, sich ALLES neu aussuchen zu können.

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Zu bestimmen, wo die Toilette hinkommt, welche Armaturen wir nehmen oder wie groß die Badewanne sein soll. Wir saßen übrigens fast vier Stunden beim Bad-Planer. Das wurde nur noch vom Küchenplaner getoppt. Für mich ein ganz normaler Shopping-Tag, für Tobi eine halbe Ewigkeit.

Das Haus wirkt fertig, ist es aber noch lange nicht

Mittlerweile war es November und sowohl innen als auch außen tat sich eine Menge! Das Dach wurde gedeckt und unsere Fassade verputzt. Das Gerüst wurde abgebaut und nun sah es von außen wirklich aus wie ein fertiges Haus. Aber fertig waren wir noch lange nicht.

Und so froh, wie wir auch über die äußerlichen Fortschritte waren; es deprimierte uns, dass der Innenausbau so lange dauerte und wir unser Ziel, Weihnachten im Haus zu verbringen, nicht erreichen werden. Unser neues Ziel war Einzug Ende Januar/ Anfang Februar. Ich möchte ungern spoilern, aber ich denke, man kann sich denken wie gut das funktioniert hat.

Über die Autorin: Lea Engel (29) hat gemeinsam mit ihrem Partner Tobias Leidecker ein Haus in Kamen gebaut. In ihrer Kolumne berichtet Engel alle zwei Wochen, wie sie den Hausbau erlebt hat und was für Hürden die junge Familie nehmen musste.

Lea Engel ist auch in den Sozialen Medien aktiv, zu finden ist sie bei Instagram und TikTok unter „leeaengel“. Mit ihrem Partner produziert sie außerdem den Erziehungs-Podcast „Erziehung und Sieziehung“. Jeden Freitag erscheint eine neue Folge bei Spotify und iTunes.

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