Sprung über die Emscher

Großbaustelle an Rhein-Herne-Kanal und Emscher: Radweg ab jetzt gesperrt

Wer am Rhein-Herne-Kanal radeln möchte, muss ab sofort eine Umleitung fahren. Und das bestimmt das ganze Jahr 2021. Auch die Wartburgstraße muss teilweise gesperrt werden für eine Großbaustelle.
Die Emscher zwischen Wasserkreuz und HochwasserrückhatebeckenRegenrckhaltebecken in Ickern ist Teil der „Industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet“. © Jens Lukas

Eine neue Landmarke soll sie werden, die Brücke „Sprung über die Emscher“. Sie entsteht am Wasserkreuz im Norden von Castrop-Rauxel. Für ihren Bau müssen die Wartburgstraße teilweise und der Kanalradweg im Umfeld des Wasserkreuzes komplett gesperrt werden. Das gilt ab sofort. Umleitungen sind ausgeschildert.

Und wie lange? Bis zur Fertigstellung, heißt es auf Nachfrage unserer Redaktion aus der Stadt-Pressestelle. Und das dauert noch etwas: Voraussichtlich im Sommer 2022 soll der „Sprung über die Emscher“ fertiggestellt sein. Bis dahin verbaut die Emschergenossenschaft etwa 900 Tonnen Stahl für das Brückenbauwerk.

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Sprung über die Emscher: Das Projekt im Detail

412 Meter lang wird die stählerne Zügelgurtbrücke einmal sein und in doppelter S-Form über das Wasserkreuz führen. Spazierende und Radfahrende können dann beim Gang über die neue von DKFS Architects aus London entworfene Brücke nicht nur den Rhein-Herne-Kanal, sondern zusätzlich zweimal die Emscher überqueren.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat fördert den Brückenbau im Rahmen des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“. Seit 2014 werden damit jährlich investive und konzeptionelle Vorhaben mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit unterstützt.

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