Grafiken belegen Trendwende beim Coronavirus im Kreis Recklinghausen

dzCorona-Pandemie

Was sagen uns die Zahlen zur Lage der Pandemie in Castrop-Rauxel und Umgebung? Im Lockdown ist ein diffuses Bild entstanden: Gibt es eine Trendwende? Oder noch nicht? Grafiken geben Aufschluss.

Castrop-Rauxel

, 16.11.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wohin bewegt sich der Trend bei der Ausbreitung des Coronavirus in unserer Region? Die Situation ist nicht eindeutig: Die Inzidenz liegt noch immer recht hoch. Man könnte meinen, dass wir damit immer noch nicht auf dem Wege der Besserung sind im Kreis Recklinghausen und seinen zugehörigen Städten.

Das stimmt bei genauerem Hinsehen nicht. Grafiken zeigen: Die Entwicklung der Neuinfektionen stagniert eher, aber sie wächst nicht. Die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen lag Montag mit 76 gemeldeten Personen in 24 Stunden so niedrig wie seit Wochen nicht mehr und zum ersten Mal seit dem 27. Oktober im zweistelligen Bereich.

Einige der Kurven unterstreichen, was wir seit knapp zwei Wochen daraus ablesen konnten: Die Maßnahmen wirken, auch wenn die Wirkung vielleicht noch nicht stark genug ist. Es gibt noch immer Neuinfektionen, aber die Zahl sinkt, auch wenn die Inzidenz-Werte das noch nicht überall unterstreichen. Wichtig: Die Zahl der akut Infizierten, also derer, die nachweislich ansteckend sind (vor allem aber waren), ist gesunken.

Betrachtet man die Wirkung der Abstands-, Maskenpflicht- und sonstigen Lockdown-Maßnahmen, muss man übrigens eines bedenken: Die Corona-Verschärfungen seit dem 2.11. schlagen erst dieser Tage auf die Infizierten-Zahlen durch. Rund 14 Tage vergehen nach Ansicht von Experten zwischen der eigentlichen Ansteckung und dem Auftauchen in der Statistik. Dazwischen stehen das Auftreten erster Symptome, die Zeit bis zum Abstrich und das Warten auf das Testergebnis.






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