Gibt es auch 2019 eine Castroper Schlittschuhbahn?

dzWeihnachtsmarkt

Der EUV zeigt sich mit dem Weihnachtsmarkt inklusive Schlittschuhbahn auch im zweiten Jahr zufrieden. Wir wagen schon mal eine Prognose für die nächste Saison.

Castrop

, 11.01.2019, 17:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Schlittschuhbahn war durchaus erfolgreich – auch wenn sich die Worte von Peter Koczy am Freitag am Telefon recht neutral anhörten: Der Dorstener Betreiber der Castroper Schlittschuhbahn und der EUV-Stadtbetrieb sind noch nicht in der Planung. Aber wenn man zwischen den Zeilen liest, dann lässt sich die Antwort auf die Frage nach einer Wiederauflage zumindest prognostizieren.

Und zwar so: Es wird 2019 wieder eine Schlittschuhbahn auf dem Marktplatz geben. Der Bürgermeister selbst gab am Finalabend des Eisstockschießens kurz vor Weihnachten ein Plädoyer ab. Da sagte Rajko Kravanja, dass es 2019 ein besonderes Musiker-Duell zwischen Seven Cent, die zum zweiten Mal beim Turnier dabei waren, und der Band Eskimo Callboy geben solle.

EUV ist mit dem Weihnachtsmarkt zufrieden

Konkreter nachgefragt, sagt der für Märkte zuständige EUV nun: „Geplant ist, dass es auch in diesem Jahr wieder eine Schlittschuhbahn geben wird.“ Sprecherin Sabine Latterner antwortet auf unsere Anfrage, dass man „trotz des mäßigen Wetters mit dem Weihnachtsmarkt insgesamt sowie mit der Schlittschuhbahnsaison zufrieden“ sei. „Das Angebot wurde angenommen, es gab positive Rückmeldungen und insbesondere der Wettbewerb im Eisstockschießen war ein Erfolg.“ 34 Mannschaften mit vier oder mehr Spielern nahmen Teil – fast doppelt so viele wie bei der ersten Auflage. „Es war spannend und spaßig“, so Latterner.

Die Bahn hatte anders als im Vorjahr nach Weihnachten nicht mehr geöffnet. Das hatten Peter und sein Sohn Nils Koczy von vornherein so geplant, weil sich im ersten Jahr nur wenige Kunden an diesen Tagen zwischen den Jahren interessiert hatten. Da habe sich der Betrieb nicht gelohnt. Von daher ist die Besucherzahl der reinen Schlittschuhläufer für ihn zufriedenstellend: Es kamen etwa genauso viele wie 2017, aber an weniger Öffnungstagen. Nur der Glühweinverkauf stellte Koczy nicht zufrieden: Der Stand war im Zelt, nicht davor wie noch 2017. Dadurch erreichte er weniger Kunden mit seinem Getränkeangebot.

Verhandlungen bis Frühjahr

Koczy und der EUV werden vermutlich bis Frühjahr verhandelt haben. Sabine Latterner: „Wir werden mit allen Akteuren des Weihnachtsmarkts Gespräche führen und mit ihnen eine Nachbetrachtung machen. Der Weihnachtsmarkt ist aber gerade erst abgeschlossen, deshalb werden diese Gespräche in den kommenden Wochen stattfinden.“

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