Die ersten Pläne des Architekten sollen aufzeigen, wie der Anbau des Hauses an der Lambertstraße final aussehen soll © Kay Störmer
Neubauprojekt

Gesundheits- und Wellnesszentrum für Henrichenburg nimmt Gestalt an

Ein Bauprojekt im Zentrum Henrichenburgs nimmt Fahrt auf. Das „Gesundheits- und Wellnesszentrum“ als Anbau des Hauses Lambertstraße 6 soll im August fertiggestellt sein.

Ideengeber Kay Störmer, der kaufmännische Leiter der Physiotherapie Henrichenburg, ist sichtlich zufrieden mit dem Fortschritt, den sein „Gesundheits- und Wellnesszentrum“ an der Lambertstraße 6 macht.

Laut Störmer sind bereits 450 der 500 Quadratmeter Gewerbefläche vermietet, den die Erweiterung des Hauses bieten soll.

Kay Störmer und Bauherr Hein Send möchten mit diesem Anbau für ein „neues Gesicht im Stadtkern sorgen“, indem sie ein umfangreiches Angebot an Gesundheits- und Wellness-Dienstleistern dort künftig bündeln.

Umfangreiche Angebote

Ab Sommer 2021 soll es so zum Beispiel in den neuen Räumen ein umfangreiches Angebot an Yoga mit Anke Krakowski oder Pilates mit der Personal Trainerin Ursula Jostes geben.

Auch Marion Korte, seit vielen Jahren Castrop-Rauxeler Hebamme aus Leidenschaft, soll ihre Kurse nach Henrichenburg verlagern. Geburtsvorbereitung, Babymassage und Rückbildungsgymnastik sind nur einige der Angebote, die in den neuen Räumen stattfinden sollen.

Die Physiotherapie Henrichenburg, seit vielen Jahren schon am Standort ansässig, wird sich im Zuge des Umbaus auch vergrößern. Die Praxis erhält einen neuen Gruppenraum, in dem unterschiedliche Kurse angeboten werden sollen.

Reha-Sport im Mittelpunkt

„Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem Bereich Rehabilitationssport, so Kay Störmer. „Patienten, die eine Verordnung zum Rehabilitationssport haben, dürfen keine Wartezeit haben. „Aus diesem Grund werden wir unser Angebot an Kursen aufstocken. Patienten, die zu uns kommen, können zeitnah starten.“

Als „deutschlandweit einzigartiges Konzept“ bezeichnet Kay Störmer Simone Ihlenfelds Kosmetikbereich mit Lounge-Bar, der in den Neubau integriert werden soll. „Wenn alles so wie bisher klappt, dann werden wir am 31. August 2021 eröffnen können”, so Störmer.

Bauherr Hein Send (rechts), Kay Störmer (Mitte) und Architekt Gerhard Gruschczyk auf der Dachterrasse, wo ein Teil des neuen Gesundheitszentrums entstehen soll.
Bauherr Hein Send (rechts), Kay Störmer (Mitte) und Architekt Gerhard Gruschczyk auf der Dachterrasse, wo ein Teil des neuen Gesundheitszentrums entstehen soll. © Dieter Düwel (Archiv) © Dieter Düwel (Archiv)

Hein Send und Kay Störmer sehen den neuen Anbau nicht nur als Erweiterung an, dieser biete auch den ansässigen Anbietern einen großen Mehrwert. „Durch die mit Werbung versehene Fassade, in Richtung B235, werden noch viel mehr Kunden und Patienten auf den Ortskern aufmerksam“, so die beiden unisono. Nach Planung des Architekten Gerhard Gruschczyk wurde nun die finale Zeichnung vorgelegt.

„Was Hein Send in Henrichenburg erbaut hat, ist nicht selbstverständlich. Ich möchte gerne diesen Ortskern, die Gemeinschaft, noch mehr zusammenbringen“, sagt Kay Störmer.

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Freier Mitarbeiter
Fabian Paffendorf, Jahrgang 1978, kam 2003 zum Journalismus. Ursprünglich als Berichterstatter im Bereich Film und Fernsehen unterwegs, drehte er kleinere Dokumentationen und Making-Of-Berichte für DVD-Firmen. In diesem Zusammenhang erschienen seine Kritiken, Interviews und Berichte in verschiedenen Fachmagazinen und bei Online-Filmseiten. Seit 2004 ist der gebürtige Sauerländer im Lokaljournalismus unterwegs. Für die Ruhr Nachrichten schreibt er seit Herbst 2013.
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