Frank Drewa: "Ich bin ein Exot"

Neuer Kindergartenchef

Er ist die Vaterfigur, die vielen Kindern heute fehlt. Mit Frank Drewa leitet zum ersten Mal in Castrop-Rauxel ein Mann einen Kindergarten.

HENRICHENBURG

von Von Peter Wulle

, 27.01.2012, 16:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

Frank Drewa, der aus Waltrop nach Henrichenburg gekommen ist, soll nach ihren Worten nicht der einzige Kindergarten-Chef bleiben. „Wir wollen verstärkt für das Berufsbild des Erziehers werben“, so Kerstin Fromm. Irene Ebert, die nach 21 Jahren im Rahmen einer sehr emotionalen Feierstunde, von den Kindern und den Eltern verabschiedet wurde, ist sicher, dass mit Frank Drewa ein sehr guter Nachfolger gefunden wurde: „Die Kinder finden es spannend, dass nun ein Mann an meiner Stelle steht. Sie haben ihn sofort angenommen.“Aus Halle an der Saale war Irene Ebert nach dem Mauerfall im Jahr 1991 nach Henrichenburg gekommen. Nach 15 Jahren als Leiterin des AWO-Kindergartens geht sie nun in den Ruhestand. Alle 66 Kinder verabschiedeten sie mit einer Rose als Dankeschön und boten ein anrührendes Lied dar, in dem sie sangen: „Wir lassen dich nicht gerne gehn, doch leider müssen wir hier heute stehn.“ Da bekam nicht nur Irene Ebert feuchte Augen.

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