Fotograf spendete historische Stadtbilder an Altenheime

CASTROP-RAUXEL Fotograf Klaus Michael Lehmann überließ zwei Altehnheimen historische Fotografien der Stadt - sehr zur Freude der Bewohner. Die alten Bilder wecken viele Erinnerungen.

16.07.2008, 13:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fotograf Klaus Michael Lehmann (r.), Heimleiterin Annette Beckers (Mitte) und St. Lambertus-Bewohnerin Annelie Schendel (81) schauten sich die alten Fotos an.

Fotograf Klaus Michael Lehmann (r.), Heimleiterin Annette Beckers (Mitte) und St. Lambertus-Bewohnerin Annelie Schendel (81) schauten sich die alten Fotos an.

Letztendlich hat er die historischen Fotografien, die seine 150 Quadratmeter Werkstatt schmückten dann doch weggegeben, aber an zwei Einrichtungen, „wo sie genau richtig sind“. Die beiden Altenheime Haus am Ginsterweg und St. Lambertus an der Dortmunder Straße dürfen sich nun über die geschichtsträchtigen Fotos aus den Jahren 1910 bis 1975 freuen.

Die Landschafts- und Tieraufnahmen gingen ins Seniorenzentrum nach Schwerin, Ginsterweg 31. Rund 20 stadtgeschichtliche Bilder hängen jetzt an den Wänden des St. Lambertus-Altenheims in Castrop. „Hier leben Leute, die noch eine Beziehung zu den alten Fotografien haben“, begründet Lehmann den Standort. „Sie wecken in ihnen Erinnerungen.“ Annette Beckers, Heimleiterin von St. Lambertus, kann das nur bestätigen: „Diese Bilder tragen zur Kommunikation bei – auch zwischen Jung und Alt. Es ist schön zu sehen, wenn unsere Bewohnerinnen und Bewohner in Erinnerungen schwelgen.“

Die Bewohnerinnen Annelie Schendel (81) und Gertrud Bumbel (94) traten umgehend den Beweis an. „Da bin ich früher oft hingegangen“, erzählt die Alt-Castroperin beim Betrachten eines Schwarzweiß-Fotos. „Und dort haben wir uns immer unsere Schulmützen gekauft.“ Klaus Michael Lehmann saß neben ihr, hörte zu und strahlte. Sein Archiv hat einen würdigen Platz gefunden.

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