Filmclub zeigt 36 Filme beim Bundesfilmfestival im Vienna House Easy

Bundesfilmfestival

36 Dokumentar-, Reise- Reportagefilme bewerben sich um eine Medaille beim Bundesfilmfestival. Das geht an diesem Wochenende in Castrop-Rauxel über die Bühne. Das Publikum darf mitbestimmen.

Castrop-Rauxel

, 02.05.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Filmclub zeigt 36 Filme beim Bundesfilmfestival im Vienna House Easy

"Vom Ankommen und Bleiben" heißt der Film von Bernhard und Barbara Zimmermann, Heinz-Werner Poelchau und Bruno Braun. Die Autoren hoffen auf eine Medaille. © Filmclub Dortmund

36 Filme gehen an diesem Wochenende ins Rennen um Bronze, Silber und Gold beim Bundesfilmfestival. Zum zweiten Mal in Folge wird es in Castrop-Rauxel ausgetragen, im Hotel Vienna House Easy.

Ausrichter ist seit 22 Jahren der Filmclub Dortmund. Der Eintritt zum Filmfestival ist an allen drei Tagen frei. Die Filme werden öffentlich gezeigt. „Der Aufwand für das dreitägige Festival ist enorm“, sagt Hans Joachim Hirschfeld, zweiter Vorsitzender des Filmclubs Dortmund. Und auch die Kosten sind nicht ohne. Weil auch diesem Verein - wie mittlerweile vielen anderen - der Nachwuchs fehlt, ist der Club auf Sponsoren angewiesen.

Dokumentar-, Reise- und Reportagefilme

36 Filme haben es nun auf die Liste des Festivals geschafft. Sie alle haben schon kleinere Preise abgeräumt - eine der Voraussetzungen, um beim Bundesfilmfestival teilnehmen zu können. Gezeigt werden die besten nichtkommerziellen Dokumentar-, Reise- und Reportagefilme des Jahres aus ganz Deutschland. Und die Jury muss entscheiden, welcher Film es ins Deutsche Filmfestival in Wiesbaden schafft.

Unter den 36 Filmen ist auch „Venezia nella notte“. Es ist der einzige Beitrag eines Castrop-Rauxeler Filmautors. Bernhard van Riel zeigt eine siebenminütige Hommage an diese besondere Stadt mit einem nächtlichen Rundgang.

Es soll keine Medaillenflut geben

Die Filme sind zwischen 3 und 20 Minuten lang. Für die sechsköpfige Jury keine leichte Aufgabe. „Medaillen können zwar mehrfach vergeben werden, aber wir wollen die Medaillenflut stoppen“, sagt Hans Joachim Hirschfeld. Mindestens vier Jurymitglieder müssen sich einig sein, damit der Film mit Bronze, Silber oder Gold prämiert werden kann.

Aber auch das Publikum darf mitreden. Sie dürfen per Stimmzettel ihren Lieblingsfilm auswählen. Wer die meisten Stimmen erhält, wird mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Das ist das Programm von Freitag, 3. Mai, bis Sonntag, 5. Mai:

Freitag

Um 16 Uhr geht es los. Die Filme werden im Rittersaal in vier Blöcken gezeigt, die jeweils etwa eine Stunde dauern und kurze Pausen haben. In den Pausen kann die Jury sich Notizen zu den einzelnen Beiträgen machen. Die anschließende Jurydiskussion ist ebenfalls öffentlich.

Samstag

Von 10 bis 18 Uhr läuft das Festival. Ab 19.30 Uhr gibt es eine Galaveranstaltung im Kaminzimmer, bei der die Besucher mit den Autoren ins Gespräch kommen können. Anmeldungen zur Gala sind bis Samstag, 11 Uhr, möglich.

Sonntag

Von 9.30 bis 17.15 Uhr läuft der letzte Tag des Festivals. Ab 15.15 Uhr werden die Preise an die Autoren vergeben. Auch der Publikumspreis wird bekannt gegeben.

Das ist der Filmclub Dortmund

Er richtet seit 22 Jahren das Bundesfilmfestival aus

  • Der Filmclub Dortmund besteht seit 1939 und ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Filmautoren (BDFA).
  • Er hat zurzeit 55 Mitglieder und ist damit einer der größten in Deutschland.
  • Der BDFA bezweckt den engen Zusammenschluss und die Förderung aller deutschen Filmautoren und Amateurfilmer - sowie deren Vereinigungen und Verbände und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnüzige Zwecke.
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