Erstmals seit Oktober: Castrop-Rauxel unterschreitet Corona-Hotspot-Schwelle

Coronavirus

Die Corona-Inzidenz in Castrop-Rauxel ist am Donnerstag erstmals seit Mitte Oktober unter 50 gesunken. Die Lage beruhigt sich und macht leise Hoffnung mit Blick auf Ostern.

Castrop-Rauxel

, 04.03.2021, 06:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erstmals seit Oktober: Castrop-Rauxel unterschreitet Corona-Hotspot-Schwelle

© Martin Klose

Diese Grenzwert ist seit jeher, der den Gesundheitsämtern ermöglicht, die Kontakt-Nachverfolgung von Infizierten bis ins Detail hinein schaffen zu können: die Wocheninzidenz, die die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen angibt und auf 100.000 Einwohner umrechnet. In Castrop-Rauxel ist diese 50er-Schwelle nun zum ersten Mal seit Monaten wieder unterschritten: 47,7 ist der aktuelle Wert, was 35 Neuinfektionen entspricht.

In den ärgsten Zeiten lag dieser Wert in Castrop-Rauxel Anfang Januar bei 249, also fünf Mal* so hoch wie jetzt. Für die Öffnungsschritte in den nächsten Wochen und Monaten sind stabile Inzidenzwerte unter 50 angepeilt.

Zu bedenken ist, dass dieser Wert bei kreisangehörigen Städten auf Kreisebene erhoben wird und das relevante Kriterium ist, nicht also auf Ebene der zehn Städte des Kreises Recklinghausen. Aber auch im Kreis RE, wo Castrop-Rauxel lange Zeit die Liste der Städte bei der Inzidenz im negativen Sinne anführte, sieht es derzeit deutlich besser aus als in der Nachbarschaft: Hier sank der Wert laut LZG NRW am Donnerstag auf 55,5. Inzwischen sind die Werte in Dortmund, im Kreis Unna, sogar im münsterländischen Landkreis Borken deutlich schlechter als hier.

* in einer ursprünglichen Version des Textes hatte es geheißen, der Wert von knapp 250 sei drei Mal so hoch wie die aktuelle Inzidenz.

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