Emscherland 2020 war einst der Titel für diese Riesen-Baustelle im Umfeld von Rhein-Herne-Kanal und Emscher in Henrichenburg. Hier werden riesige Mengen Erdmassen verschoben. Unter anderem wird hier die Brücke "Sprung über die Emscher" gebaut. © Tobias Weckenbrock
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Emscherland 2020: Aus der Luft zeigt sich die wahre Größe des Projekts

Der Umbau der Emscher in Castrop-Rauxel schreitet voran. Vor allem in Henrichenburg an Wartburgstraße, Kanal und Suderwicher Bach laufen große Arbeiten. Das zeigt sich vor allem aus der Luft.

Der Titel „Emscherland 2020“ ist eigentlich überholt. Denn fertig wird das, was da gerade für viele Millionen Euro entsteht, erst 2022. Doch groß ist es auch dann noch: ein Park, der das Wasserkreuz von Rhein-Herne-Kanal und Emscher, zwei Achsen im Ruhrgebiet, ganz neu in Szene setzen wird.

Wer zurzeit mit dem Fahrrad am Kanal entlang fahren will, den ärgern die Bauzäune. Denn das Areal rund um das Wasserkreuz ist abgesperrt. Und dabei handelt es sich tatsächlich um eine große Fläche. Das wird vor allem beim exklusiven Blick aus der Luft deutlich: Unser Copter flog jetzt über dem Areal, um einen Überblick zu geben.

Bagger, Planierraupen, Kipplaster: Diese drei Fahrzeuge bestimmen zurzeit das Geschehen. Denn es werden Landmassen verschoben, um das Gelände mit Hügeln zu modellieren. Auch die Fundamente der längsten Brücke der Region, des „Sprungs über die Emscher“, die hier errichtet wird, sind aus der Luft schon im Ansatz zu erkennen. Sie hat eine Länge von 470 Metern und eine Höhe von 16 Metern.

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Emscherland-Riesen-Baustelle aus der Luft

Die spektakulärste Bauphase wird die, wenn die riesigen Stahlteile von noch größeren Kranen auf ihre letzte Position verfrachtet werden. Am Ende muss sogar der Kanal gesperrt werden, weil die letzten Teile von einem Schiffskran aus eingebaut werden.

Die Bauarbeiten kosten mindestens 15 Millionen Euro.

Über den Autor
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Gebürtiger Münsterländer, Jahrgang 1979. Redakteur bei Lensing Media seit 2007. Fußballfreund und fasziniert von den Entwicklungen in der Medienwelt der 2010er-Jahre.
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Tobias Weckenbrock

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