Stoiber wirbt für CSU-Mitgliedschaft - bei Castrop-Rauxelern

Politik

Die CSU wirbt offensiv um Mitglieder - in ganz Deutschland. Nun richtet sich der ehemalige CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber direkt an Castrop-Rauxelerinnen und Castrop-Rauxeler.

Castrop-Rauxel

, 24.04.2021, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ex-CSU-Chef Edmund Stoiber (l.), hier mit Markus Söder, wirbt bundesweit für die CSU-Mitgliedschaft.

Ex-CSU-Chef Edmund Stoiber (l.), hier mit Markus Söder, wirbt bundesweit für die CSU-Mitgliedschaft. © picture alliance/dpa

Nach dem verlorenen Ringen um die Kanzlerkandidatur gibt CSU-Chef Markus Söder höchstselbst Ruhe. Jedenfalls ist nach Dienstag (20. April), als er sein Kanzlerkandidat-„Angebot“ zurückzog, kaum eine weitere Wortmeldung von ihm zu dem Thema vermerkt. Anders seine Partei, die nach wie vor die Vorzüge Söders erklärt, offensiv um neue Mitglieder wirbt - und sich dabei nun konkret an die Castrop-Rauxeler richtet.

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In der ZDF-Talkrunde „Maybrit Illner“ erfreute sich die stellvertretende CSU-Chefin Dorothee Bär gleich mehrfach, dass am Donnerstag „über 1000 neue Mitglieder“ aus dem gesamten Land hinzugekommen seien. Klar ist: Es sollen noch mehr werden. Am Freitag (23. April) veröffentlichte die CSU per Twitter einen Aufruf ihres Ex-Chefs Edmund Stoiber.

Offensive CSU-Werbeaktion verwundert

Der erklärt darin: „Überall, wo Sie heute in Deutschland sind, ob in Berlin, in Hamburg, in Castrop-Rauxel, in Hildesheim, Stuttgart, in Wolfsburg - eine Minute reicht.“ Dann sei man schon Online-Mitglied der CSU. „Herzliche Gratulation von mir als Ehrenvorsitzender“, so Stoiber, dann ist der kurze Video-Clip vorbei.

Doch warum die CSU, die nach dem Rückzug Söders vielfach erklärte, nun zusammen mit Armin Laschet für einen guten Bundestagswahlkampf zu kämpfen, gerade jetzt eindringlich um Mitglieder in NRW wirbt, verwundert durchaus. Die Online-Mitgliedschaft ist jedenfalls keine neue Erfindung; es gibt sie schon seit dem vergangenen Jahr.

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