Boris Alexander ist Digitalisierungsbeauftragter am Ernst-Barlach-Gymnasium. Beamer und Apple-Tv unter der Decke, Whiteboard, ipad mit Pencil sind seine Arbeitsgeräte. © Ronny von Wangenheim
Schule

Digitalisierung: Castrop-Rauxeler Schulen starten mit schnellem Internet

Über die Sommerferien wurde weiter an der Digitalisierung der Schulen gearbeitet. Die weiterführenden Schulen in Castrop-Rauxel sollen im neuen Schuljahr schnelles Internet haben.

Die Digitalisierung an den Schulen, speziell an den weiterführenden, schreitet voran. Im neuen Schuljahr soll zusammen mit dem Wlan eine moderne und schnelle Internetanbindung in den gesamten Gebäuden für den digitalen Unterricht bereitgestellt werden.

Die Stadt informiert auf Anfrage dieser Redaktion: „Mit dem Ausbau des geförderten Breitband-Glasfaserinternetanschlüsse erhalten die weiterführenden Schulen eine Bandbreite von 1 Gbit/s (jeweils Upload und Download).“ Die Glasfaser-Leitungen liegen bereits im Gebäude. „Sie werden in Kürze von der beauftragten Firma aufgeschaltet“, so Pressesprecherin Nicole Fulgenzi.

Bei den Grundschulen wird durch die Stadtverwaltung derzeit die Verkabelung im Gebäude überarbeitet. Es werden also zum Beispiel die Leitungen bis in die jeweiligen Klassenräume gelegt. Die Glasfaserleitung sollen anschließend zusammen mit dem Wlan aufgeschaltet werden. Das wird schrittweise erfolgen – je nach Baufortschritt der Gebäude.

Vor allem die Neue Gesamtschule Ickern wird mit Equipment ausgestattet

Die Planung für das kommende Schuljahr, so die Stadt weiter, sieht die flächendeckende Ausrüstung der Schulen mit Präsentationstechniken vor. Die Bedarfs- und Mengenermittlung erfolge dabei in Absprache mit den Schulleitungen. Zum Schulstart wird insbesondere die Neue Gesamtschule Ickern mit benötigtem Equipment ausgestattet. „Vom Wlan, Glasfaser, Lizenzen, Cloud, Server, Endgeräte bis beispielsweise digitalen Tafeln wurde hier alles auf den Weg gebracht bzw. eingerichtet“, so Nicole Fulgenzi.

Die Digitalisierung der Schulen fordert die Stadt auch auf andere Weise. So wird sich die Verwaltung neu aufstellen. Noch vor einigen Monaten waren es zwei städtische Mitarbeiter, die sich um die IT-Probleme der Schulen kümmerten. Das reicht nicht mehr, seit neue Schulserver, tausende Endgeräte oder die Wlan-Infrastruktur dazukamen.

Organisation, Medienentwicklungsplanung, IT-Beschaffung und der IT-Support für Schulen werden jetzt umstrukturiert und personell erweitert. Damit soll sichergestellt werden, dass die Betreuung und die IT-Ausstattung für die Digitalisierung der Schulen dauerhaft funktioniert, gewartet und weiterentwickelt wird. Zwei der IT-Stellen, so hatte Bürgermeister Rajko Kravanja im Frühjahr informiert, sollen über das Förderprogramm des Digitalpakts finanziert werden.

Über die Autorin
Redakteurin für Castrop-Rauxel und den Dortmunder Westen

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.