Polizeieinsatz

Darum kreiste in der Nacht zu Montag ein Hubschrauber über Castrop-Rauxel

In der Nacht zu Montag (1.2.) war über Castrop ein Helikopter unterwegs. Am Morgen erfuhren wir bei der Polizei den Grund des Einsatzes der „Hummel“.
Hubschrauber mit Suchscheinwerfer: Am Freitag kurz nach Mitternacht ist der Pilot eines Polizeihubschraubers bei der Suche nach einem vermissten Kind mit einem Laserstrahl geblendet worden. (Symbolbild) © Michael Neumann

Als gegen 23.40 Uhr ein Hubschrauber über Castrop-Rauxel kreiste, da fragten sich viele Anwohner der Bahnhofstraße und des Castroper Umfelds: Was ist denn da los? Zu nachtschlafender Zeit ein Helikopter in der Luft?

Was ungewöhnlich ist, stellte sich auf Nachfrage unserer Redaktion am Montagmorgen als Helikopter-Einsatz der Polizei heraus: Sie unterstützte damit aus der Luft die Suche nach einer vermissten Person.

Gegen 22.30 Uhr wurde in einer Senioreneinrichtung klar, dass ein 71-jähriger Mann dort nicht im Hause war. Also begann die Suche. Das Pflegeheim schaltete dazu die Polizei ein, die mit Streifenwagen ausrückte und dann auch aus der Luft Such-Unterstützung bekam. So war der Helikopter mit Suchscheinwerfer in der Luft, um Fußgängerbewegungen ausfindig zu machen und nach der Personenbeschreibung nach dem Mann zu suchen.

Nach etwa zwei Stunden konnte die Pflegeeinrichtung aber Entwarnung geben: „Die Person wurde gegen 0.20 Uhr angetroffen“, sagte Polizeisprecher Andreas Lesch auf Anfrage unserer Redaktion: „Der Mann war selbst zurück gegangen und meldete sich an der Pforte.“

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