Coronavirus: Stark wachsende Inzidenz-Werte rund um Castrop-Rauxel

Pandemie

Die Infektions-Werte mit dem Coronavirus steigen weiter. Aber immerhin scheint sich das Wachstum zu verlangsamen. Bekommen wir jetzt den Turnover hin? Oder müssen wir noch zwei Wochen warten?

Castrop-Rauxel

, 29.10.2020, 07:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Kraftwerk, eines der markantesten Gebäude von Herne: In der Castrop-Rauxeler Nachbarstadt ist die Wochen-Inzidenz nun auf über 200 geklettert.

Das Kraftwerk, eines der markantesten Gebäude von Herne: In der Castrop-Rauxeler Nachbarstadt ist die Wochen-Inzidenz nun auf über 200 geklettert. © Pixabay

Das Landeszentrum Gesundheit meldet am Donnerstag (29.10., 0 Uhr) eine Wochen-Inzidenz von 143 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner berechnet im Kreis Recklinghausen. Das bedeutet, dass sich in sieben Tagen immer noch weit über 1000 Menschen neu angesteckt haben. Aber die Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag nur noch um 2,4 Punkte gewachsen.

4381 Personen gelten seit Ausbruch der Corona-Pandemie als mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 162 mehr als nach der Meldung des Vortages. Etwa ein Viertel alle bisherigen Infektionen sind als akut, rund 3100 Menschen als gesundet.

Probleme in den Nachbarstädten

In der Nachbarstadt Dortmund kletterte die Inzidenz nun hingegen um 15 Punkte auf 172 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen. Das ist mit viel Abstand ein neuer Höchstwert für die Westfalen-Metropole. 1400 Menschen gelten dort als akut infiziert. Bochums Wert wächst auf 159,7 (+12,9), auch dort sind 1100 Menschen akut infiziert gemeldet. In Herne überstieg der Inzidenzwert erstmals die Marke 200. Um 10,9 Punkte wuchs die Zahl zum Vortag.

Die 248 Intensivbetten im Kreis Recklinghausen sind zu einem Viertel frei. Aktuell sind im Intensivregister 14 Covid-19-Fälle verzeichnet, die auf der Intensivstation sind. 5 Personen müssen invasiv beatmet werden. 62 Intensivbetten sind frei. In Dortmund ist der Anteil freier Betten 14,3 Prozent. Hier gibt es derzeit 10 Beatmungsfälle, 18 Covid-19-Patienten und 44 freie Intensivbetten.

Die am Mittwoch beschlossenen Lockdown-Maßnahmen, die ab kommender Woche erst gelten, werden sich in der Meldelage erst in zwei bis drei Wochen niederschlagen.

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