Noch mehr Schüler an Fridtjof-Nansen-Realschule müssen in Quarantäne

Coronavirus

Weitere Schüler der Fridtjof-Nansen-Realschule müssen in Quarantäne. Der Grund: Am Freitag wurde ein Schüler nach Hause geschickt, bei dem ein Angehöriger mit dem Coronavirus infiziert ist.

Castrop-Rauxel

, 13.11.2020, 16:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Corona-Hinweise finden sich überall an der Fridtjof-Nansen-Schule.

Corona-Hinweise finden sich überall an der Fridtjof-Nansen-Schule. © Thomas Schroeter

Zu Beginn der Woche stand fest, dass es an der Fridtjof-Nansen-Realschule in Castrop-Rauxel drei positive Corona-Fälle gibt. 63 Schüler, so teilte die Stadt am Dienstag (10.11.) mit, mussten in die Quarantäne. Jetzt sind einige Schüler dazu gekommen.

„In einer Klasse wurde heute ein Schüler nach Hause geschickt“, bestätigt Konrektor Volker Supanc am Freitagnachmittag. Ob der Schüler selbst infiziert ist, steht nicht fest. Allerdings sei ein Elternteil erkrankt, so Supanc.

In der Folge wurde und wird ermittelt, welche Kontaktpersonen es in den verschiedenen Differenzierungskursen gab. Diese Schüler wurden als Kontaktpersonen zweiten Grades informiert. Sie sollen die kommenden Tage ebenfalls zuhause bleiben. Eine genaue Zahl konnte Volker Supanc hier noch nicht nennen.

Insgesamt gab es an der Realschule bisher sieben Fälle

Zu Beginn der Woche war aus dem Umfeld der Schule zu hören, dass es mehr als die gemeldeten positiven Test-Ergebnisse gebe. Dass es nicht nur drei Schüler gewesen seien, die sich infiziert hätten, kann Volker Supanc nicht bestätigen. „Zurzeit gibt es diese drei Fälle. Insgesamt gab es sieben Fälle an unserer Schule, von denen einige aber schon wieder im Unterricht sind.“ Eine Massentestung wie zuvor an Grundschulen gab es an der Realschule nicht. Es wurde allerdings eine größere Lerngruppe komplett getestet.

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