Edeka Gronemann denkt über weitere Maßnahmen in Corona-Krise nach

Supermärkte

Edeka Gronemann hat gegen Hamsterkäufe vorgesorgt. Über weitere Pläne denkt Edeka nach. Zu Auseinandersetzungen im Laden soll es noch nicht gekommen sein - anders als Zeugen behaupten.

Castrop-Rauxel

von Marian von Hatzfeld

, 31.03.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei Edeka Gronemann an der Dortmunder Straße 32 in Castrop-Rauxel, soll es angeblich zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zweier Kunden wegen Toilettenpapier gekommen sein.

Bei Edeka Gronemann an der Dortmunder Straße 32 in Castrop-Rauxel, soll es angeblich zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zweier Kunden wegen Toilettenpapier gekommen sein. © Marian von Hatzfeld

Klopapier, das unlängst zu einem Symbol der Corona-Krise geworden ist, beschäftigt die Supermärkte, den Lippeverband, die Emschergenossenschaft und die Bürger. Fakt ist: Das Produkt ist in Supermärkten knapp.

Auch Edeka Gronemann an der Dortmunder Straße, ist davon betroffen. Unter anderem „Klopapier, Nudeln und Mehl werden gehamstert“, sagt der stellvertretende Marktleiter Robin Huskotte. Er erläutert: „Vor allem am Anfang haben die Leute massenweise Mehl und Hefe gekauft.“

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Edeka hat reagiert und den Kauf der Artikel auf haushaltsübliche Mengen beschränkt. Weitere Maßnahmen schließt Huskotte nicht aus. Es gebe einen Plan, Kunden nur noch mit Einkaufswagen in den Laden zu lassen, um die Kundenzahl zu begrenzen. Das werde man aber nur machen, „wenn es nötig wird“.

Schlägerei nur ein Gerücht?

Eine Schlägerei um Klopapier am Samstag (28.3), von der die Redaktion erfahren hat, habe es nicht gegeben. „Das hätte ich mitbekommen“, sagt Huskotte und verweist auf den guten Austausch zwischen den Kollegen.

„Wenn so etwas vorkommt, droht ein Hausverbot und möglicherweise muss die Polizei kommen“, erläutert er. Einen Sicherheitsdienst würde Huskotte anheuern, „wenn so etwas gehäuft vorkäme, um die Sicherheit der Kunden und Mitarbeiter zu gewähren“.

Das sei aber trotz der „sehr stressigen Situation für die Mitarbeiter“ noch nicht passiert.

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