Corona-Zahlen in Kreis-Städten entwickeln sich ganz unterschiedlich

Coronavirus

Während die Inzidenzzahlen in manchen Städten des Kreises Recklinghausen am Freitag sprunghaft gestiegen sind, sind sie anderswo teils deutlich gesunken. Der Kreis kann es erklären.

Castrop-Rauxel

, 20.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Gesundheitsamt verweist noch einmal darauf, sich an die derzeit geltenden Corona-Regeln zu halten, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Das Gesundheitsamt verweist noch einmal darauf, sich an die derzeit geltenden Corona-Regeln zu halten, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. © picture alliance/dpa

In den vergangenen Tagen hatten sich die Corona-Fallzahlen auf einem hohen Niveau stabilisiert. Davon ist man am Freitag (20.11.) allerdings wieder deutlich entfernt. Um satte 19,1 Punkte kletterte die Wocheninzidenz von Donnerstag auf Freitag in Castrop-Rauxel. Den Angaben des Kreises Recklinghausen liegt der Wert in Castrop-Rauxel mittlerweile bei 173,2. Der höchste Wert seit mehr als zwei Wochen.

Entwicklung keine Ausnahme

Auch in anderen Städten des Kreises stieg der Inzidenzwert sprunghaft. In Datteln beispielsweise sogar um 37,5 Punkte und in Gladbeck um 26,5. Bemerkenswert: In anderen Städten sank der Inzidenzwert zugleich. Während der Rückgang in Marl (-1,2) und Recklinghausen (-8) noch vergleichsweise gering ausfiel, verzeichnete Herten ein Minus von 22,2 Punkten und Waltrop sogar von 23,9.

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Eine normale Entwicklung? Laut Kreissprecherin Svenja Küchmeister schon: „Die Entwicklungen in den Städten waren schon seit Beginn der Pandemie unterschiedlich, da stellt dieser Fall keine Ausnahme dar.“ Zudem seien die abweichenden Daten kein Indiz für gehäufte Fallzahlen.

„Wir haben aktuell kein Ausbruchsgeschehen, auf das die gestiegenen Zahlen zurückzuführen sind“, betont Küchmeister. Man setze alles daran, die Infektionsketten bestmöglich zu unterbrechen. Allerdings sei auch jeder Einzelne gefragt, sich an die Regeln zu halten.

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