Jetzt wurde auch die indische Coronavariante im Kreisgebiet entdeckt

Coronavirus

Nach der britischen, südafrikanischen und brasilianischen Variante wurden im Kreis Recklinghausen nun auch erste Fälle der Mutation B 1.617 entdeckt, die zuerst in Indien aufgetreten ist.

Kreis Recklinghausen

, 03.05.2021, 19:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Indien sind die Corona-Fallzahlen geradezu explodiert, von dort stammt die Mutation B.1.617?, die jetzt auch im Kreisgebiet aufgetaucht ist.

In Indien sind die Corona-Fallzahlen geradezu explodiert, von dort stammt die Mutation B.1.617?, die jetzt auch im Kreisgebiet aufgetaucht ist. © dpa

Die Mutationen des Coronavirus verbreiten sich. Jetzt ist im Kreis Recklinghausen auch die indische Variante festgestellt worden.

An dieser Mutante erkrankt ist zunächst eine Person aus Gladbeck, die von einer Indienreise ins Vest zurückgekehrt ist. Bei zwei ihrer Kontaktpersonen, die in Dorsten leben, wurde die sogenannte indische Variante ebenfalls nachgewiesen. Alle Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

Unter Beobachtung stehende Variante

Zur indischen Virusmutation liegen bislang kaum Daten vor. Das Robert-Koch-Institut schätzt die indische Mutation aktuell noch nicht als „variant of concern“ (VOC), also als besorgniserregende Variante, ein. Vielmehr erfolgte die Einstufung als „variant of interest“ (VOI), also als unter Beobachtung stehende Variante.

Auch bei den Virus-Varianten, egal ob es sich um den britischen, südafrikanischen, brasilianischen oder nun indischen Ableger handelt, gelten laut Kreis Recklinghausen die gleichen Vorgaben und Empfehlungen wie bei allen anderen Corona-Fällen auch.

Verhaltenshinweise und viele weitere Informationen rund um das Corona-Virus gibt es auf der Corona-Seite des Kreises Recklinghausen.

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