Corona: Kreis Recklinghausen und Herne liegen auf neuen Rekordwerten

Coronavirus

Die Corona-Zahlen sind über das Wochenende wieder massiv angestiegen. Im Kreis kamen mehr als 300 Fälle hinzu. Und die Nachbarstadt Herne ist gerade der NRW-Hotspot.

Castrop-Rauxel

, 02.11.2020, 07:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Corona-Schutzmaßnahmen haben bisher zu wenig gewirkt, die Zahlen steigen weiter an.

Die Corona-Schutzmaßnahmen haben bisher zu wenig gewirkt, die Zahlen steigen weiter an. © Thomas Schroeter

Während der Kreis Recklinghausen auf seiner Internetseite über das Wochenende hinweg keine neuen Corona-Zahlen veröffentlicht hat, wurden diese offenbar wenigstens an Landeszentrum Gesundheit (LZG) gemeldet, das täglich die offiziell gültigen Wochen-Inzidenzen errechnet und veröffentlicht.

Demnach ist die Infiziertenzahl im Kreisgebiet von Freitag bis Montag 4680 auf nun erstmals über 5000 gestiegen, genau auf 5015. Das ist die stattliche Zahl von 335 neuen Fällen über das Wochenende hinweg. Das deutet nicht darauf hin, dass die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung gefruchtet haben.

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Allerdings ist auch die Zahl der Genesenen von 3068 auf nun 3400 gestiegen. Das LZG meldet 54 Todesfälle, während der Kreis am Freitag noch von 55 Toten gesprochen hatte. Aktuell infiziert wären nach den LZG-Zahlen momentan 1561 Menschen, nur wenig mehr als am Freitag nach Kreis-Angaben.

Kreis-Inzidenz liegt jetzt bei 164,5

Aus den neuen Werten errechnet das LZG eine aktuelle Inzidenz im Kreis Recklinghausen von nun 164,5, nachdem sie am Freitag noch bei 144,5 gelegen hatte. Wie der Wert sich in Castrop-Rauxel entwickelt hat, wird erst die Montagsmeldung des Kreises zeigen, die für gewöhnlich am späteren Vormittag zu erwarten ist. Kreisweit

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Der Blick in die Nachbarschaft zeigt allerdings sogar noch höhere Zahlen als im Kreis. In Bochum liegt der Wochen-Inzidenzwert bei 161,4 (160,8), in Dortmund bei 184,1 (172,9) und in Herne bei sogar 287,0, nachdem sie vor dem Wochenende bei 216,7 lag. Herne ist damit derzeit der Corona-Hotspot im gesamten Bundesland, in dem die Inzidenz insgesamt bei 151,8 liegt.

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