„Centro der Gesundheit“ entsteht in Henrichenburgs „Neuer Mitte“

dzGesundheit und Wellness

Gesundheitssektor und Wellnessbereich werden nach dem Konzept von Hein Send und Kay Störmer im Norden der Stadt zusammengeführt. Vor allem die Patienten sollen davon profitieren.

Castrop-Rauxel

, 25.05.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Henrichenburg haben sich in den vergangenen Jahren verschiedene Therapieformen, Apotheken und Ärzte angesiedelt. Demnächst sollen Patienten noch stärker die Möglichkeit haben, sich an einem Ort therapieren und behandeln zu lassen.

„Der Stadtteil hat seine Möglichkeiten noch gar nicht ausgeschöpft. Es gibt hier noch viel Potential für den Gesundheitssektor und den Wellnessbereich“ erklärt Kay Störmer, kaufmännischer Leiter der Physiotherapie Henrichenburg. Störmer und Hein Send, Investor und Bauherr der modernen „Neuen Mitte“, planen ein neues Zentrum, das zu den bereits bestehenden Anbietern passen soll.

„Centro der Gesundheit“ als Konzept

Den Vorteil dieses Gesundheits- und Wellnesszentrums sieht Kay Störmer in der Zusammenführung verschiedener Anbieter: „Hier in Henrichenburg haben wir eine breite Basis, in der alle, auch die bereits ansässigen Anbieter, kooperieren können.“ Das Konzept sieht eine Art „Centro der Gesundheit“ vor, in dem viele kleinere Interessenten aber auch größere Arztpraxen Platz finden können: „Die Gestaltung der Räume ab 20 Quadratmeter Größe liegt frei in den Händen der Interessenten“, so Hein Send.

Schwerpunkt der Projekte rund um Freiheitstraße und Lambertstraße wird der Ausbau der 800 Quadratmeter großen Dachterrasse an der Lambertstraße 6 sein. „Wir werden hier eine Etage daraufsetzen. Das passt gerade für die Schaffung kleinerer Einheiten sehr gut“, erklärt Hein Send. „Außerdem wird das Gebäude der Burg-Apotheke an der Freiheitstraße umgebaut.“

Bauherr Hein Send (rechts), Kay Störmer (Mitte) und Architekt Gerhard Gruschzyk auf der Dachterrasse, wo ein Teil des neuen Gesundheitszentrums entstehen soll.

Bauherr Hein Send (rechts), Kay Störmer (Mitte) und Architekt Gerhard Gruschzyk auf der Dachterrasse, wo ein Teil des neuen Gesundheitszentrums entstehen soll. © Dieter Düwel

Positive Gespräche mit Interessenten

Vorteile für den Standort „Neue Mitte“ sehen Send und Störmer, der neben seiner Physiotherapie-Praxis auch Inhaber des Entspannungs- und Wellness-Anbieters „Fitinmyplace“ ist, im Parkplatzangebot, den behindertengerechten Zugängen und in einer sehr guten Verkehrsanbindung. Eine Bushaltestelle befindet sich ebenfalls schon im Ortskern.

Erste Gespräche mit Interessenten seien bereits geführt worden. Kay Störmer gibt sich optimistisch: „Ein Yoga-Anbieter, ein Podologe, ein Ernährungsberater sowie Wellness-Therapeuten haben bereits ihr Interesse bekundet. Heilpraktiker, Fitnesstrainer oder Kosmetiker könnten beispielsweise dazu kommen. Ich bin sicher, dass bestehende Praxen davon profitieren werden.“ 14 Praxen sowie eine „Betreutes Wohnen“-Einrichtung bestehen bereits in der „Neuen Mitte Henrichenburg“.

Architekt Gerhard Gruschzyk betreut das Projekt. Er ist ebenfalls in dem Gebäude ansässig und geht davon aus, dass das Zentrum 2021 fertiggestellt werden kann: „Obwohl die Corona-Pandemie im Moment noch eine gewisse Bremse darstellt, sind wir zuversichtlich, dass wir ausreichend Interessenten für unser Projekt gewinnen können.“

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