Bürgerverein „Wir sind Merklinde“ zieht in die Harkortschule ein

dzGrundschule

Der Bürgerverein „Wir sind Merklinde“ kann ab dem 1. April zwei Räume der ehemaligen Friedrich-Harkort-Schule nutzen. Vorsitzender Willi Müller ist zufrieden, aber noch nicht ganz glücklich.

Merklinde

, 28.03.2019, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Einen großen und ein kleinerer Raum im Erdgeschoss der ehemaligen Grundschule stehen für den Bürgerverein ab April zur Verfügung. In dem großen Raum können in Zukunft beispielsweise Bürgerversammlungen oder Filmabende stattfinden. Der kleinere soll als Büro genutzt werden. „Da können dann auch Vorstandssitzungen und Bürgersprechstunden stattfinden“, erklärte Willi Müller nach der Vertragsunterzeichnung mit dem Immobilienmanagement der Stadt Castrop-Rauxel. Zunächst soll es aber eine Eröffnungsfeier für die 80 Mitglieder und alle Interessierten geben.

Zum Dorfabend treffen sich Mitglieder und Interessierte weiterhin im Vereinsheim des SuS Merklinde, Fuchsweg 51. Das sei praktischer, weil dort die Möglichkeit der Bewirtung gegeben sei, so Müller. Der nächste Termin ist Freitag, 29. März, 19 Uhr.

LEG-Musterwohnung

Bisher hat der Bürgerverein eine LEG-Musterwohnung an der Harkortstraße 14 genutzt. Die lag allerdings im vierten Stock und war daher etwas unpraktisch für die Bedürfnisse des Vereins. Willi Müller ist zuversichtlich, dass die Wohnung abgegeben werden könne, wenn an der Harkortschule alles in Gang gekommen sei. Zunächst müsste dort noch ein bisschen renoviert und gestrichen werden. Außerdem müssten die Materialien dorthin umziehen.

„Wir sind glücklich mit den Räumen, noch glücklicher wären wir, wenn wir wüssten, dass wir dauerhaft bleiben könnten“, erklärt Müller. Denn was mit der Schule letztendlich passiert ist unklar. „Wenn ein großer Investor mit einem guten Angebot kommt, dann müssen wir vielleicht wieder weichen.“

Caritas ebenfalls in der Harkortschule

Abgesehen von dem Bürgerverein ist die Caritas mit einem Spielgruppen-Angebot in der Harkortschule vertreten, ansonsten ist in der ehemaligen Flüchtlings-Notunterkunft noch nicht wieder viel Leben eingekehrt.

Was sonst noch kommt, darüber wird zurzeit in der Verwaltung und Politik nachgedacht: Grundschulklassen scheinen vom Tisch zu sein, eine mögliche neue Kita ist wohl wahrscheinlicher.

Lesen Sie jetzt