Tag eins nach dem Brand in Ickern - So steht es um das Brandhaus

dzBrand in Ickern

Die Feuerwehr rückte gleich zwei weitere Male noch zum Brandhaus in Ickern aus. Zur Nachschau, ob noch Brandnester glühen. Das THW hatte indes allerhand zu tun an dem Haus.

Ickern

, 16.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Feuerwehr erwartet die Sachverständigen der Polizei, die der Frage nachgehen, wie es zu dem verheerenen Dachstuhlbrand am Samstagmittag in Ickern kommen konnte, an diesem Montag. Das bestätigte Josef Pieper von der Feuerwehr.

Die Stadt hat Samstag betroffenen Bewohnern, die nicht mehr in das Doppelhaus an der Heinestraße/Ecke Ruprechtstraße zurückkehren konnten, eine Notwohnung angeboten. Drei Familien haben durch den Brand ihr Dach über dem Kopf verloren. Längst sind die ersten Hilfsaktionen angelaufen.

Die doppelte Brandnachschau der Feuerwehr

Bis 22 Uhr war die Feuerwehr am Samstag vor Ort. Kurz vor eins in der Nacht auf Sonntag gab es eine erste Brandnachschau, Sonntagmorgen um 8.33 Uhr eine zweite. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass nicht irgendwo noch ein mögliches Brandnest glüht.

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Am Samstagnachmittag im Einsatz waren an die 100 Helferinnen und Helfer im Einsatz, allein über 50 Feuerwehrleute in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Technischen Hilfswerk.

Das THW musste die linke Doppelhaushälfte sichern

Nach der Begutachtung durch einen Statiker sicherte das THW den Riss in der Giebelwand der linken Doppelhaushälfte mit dicken Bohlen und mächtigen Metallschrauben ab. Am Tag eins nach dem Brand sieht es bei strahlendem Sonnenschein vor Ort fast friedlich aus, erzählt das kaputte Haus nicht eine andere Geschichte vom Kampf gegen die Flammen.

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