Bei der Loveparade geht nichts ohne die THW-Lotsen aus Castrop-Rauxel

CASTROP-RAUXEL Hilfskräfte des THW zeigen den ortsfremden Rettungskräften bei der Loveparade den Weg ins Party-Zentrum. Von den Castrop-Rauxeler Helfern werden 24 Stunden Einsatz und ständige Bereitschaft erwartet.

14.07.2008, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
So groß wie 2007 wird der Ansturm auch am Samstag bei der Loveparade in Dortmund erwartet. Das THW Castrop-Rauxel lotst die Besucher ins Zentrum.

So groß wie 2007 wird der Ansturm auch am Samstag bei der Loveparade in Dortmund erwartet. Das THW Castrop-Rauxel lotst die Besucher ins Zentrum.

Wenn am Samstag geschätzte 1,5 Millionen Besucher  nach Dortmund strömen, ist das Technische Hilfswerk Castrop-Rauxel mit 20 Kräften vor Ort im Einsatz.

Nicht mittendrin, aber am Stadtrand von Dortmund. Denn vor dort aus unterstützen die Castrop-Rauxeler das Lotsenkonzept für den Bereitstellungsraum Dortmund. „Für den Laien heißt das, dass wir Lotsen stellen, die ortsfremden Einheiten den Weg zeigen“, erklärt Ortsbeauftragter Olaf Linsner. So halten sich die Castrop-Rauxeler den ganzen Samstag über in einem Stützpunkt in der Nähe der Autobahn in Bereitschaft.

Im Notfall treffen sich die THW-Teams auf Autobahn-Rastplätzen

Kommt es im Tagesverlauf zu Notfallsituationen, und alle vor Ort befindlichen Rettungskräfte werden gebraucht, ist es Aufgabe der THW-Kräfte, die Nachrücker aus entfernteren Städten auf das Dortmunder Stadtgebiet zu lotsen. In einem solchen Fall werden Treffpunkte auf Autobahnrastplätzen vereinbart. „Wir fahren diese Rendezvous-Parkplätze an, treffen die anderen Rettungskräfte und fahren dann gemeinsam in den Bereitstellungsraum“, verdeutlicht Olaf Linsner.

Auf den Loveparade-Einsatz musste das THW sich in der letzten Zeit aber nicht mehr speziell vorbereiten. Denn der Einsatz verläuft analog zu Einsätzen, die die Hilfskräfte während der Fußballweltmeisterschaft in Dortmund hatten. „Daher ist die Loveparade für uns ein Einsatz der gleichen Kategorie“, stuft der Ortsbeauftragte ein.

Einer von zwölf Lotsentrupps

In ganz Nordrhein-Westfalen gibt es zwölf Lotsentrupps, die Castrop-Rauxeler sind einer davon. „Dadurch haben wir ausgebildete Lotsen, die am Samstag durch ein Team verstärkt werden, das im Bereitstellungsraum als Einweiser tätig ist“, so Olaf Linsner.

Für die Hilfskräfte beginnt der Dienst am Samstag um 5.30 Uhr, Schluss ist am Sonntag um 7 Uhr. „Gearbeitet wird im Schichtdienst, daher brauchen wir auch 20 Leute“, berichtet Olaf Linsner.

In Castrop-Rauxel halten dann noch immer zwei Drittel der hiesigen 65-köpfigen Mannschaft die Stellung. „In Notfällen ist also immer jemand da“, unterstreicht Olaf Linsner.  K jug

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