Die Emschertalbahn RB 43 wird wegen des Streiks nicht fahren. © Tobias Weckenbrock (Archiv)
Streikaufruf

Bahnstreik: So trifft es am Mittwoch und Donnerstag Castrop-Rauxeler Pendler

Die Deutsche Bahn hat für Mittwoch und Donnerstag (11. und 12.8.) Streiks angekündigt. Davon sind Castrop-Rauxeler Pendler betroffen – eventuell auch, wenn sie mit Abellio oder Eurobahn reisen.

Ab Mittwoch, 11. August, 2 Uhr wird die Deutsche Bahn bestreikt. Wie stark Pendler und Bahnreisende in Castrop-Rauxel betroffen sind, steht noch nicht genau fest. Denn auch private Unternehmen können indirekt betroffen sein.

Erst einmal geht um die Deutsche Bahn. Sie informiert am Dienstag, dass der Regionalverkehr stark beeinträchtig sein wird. Direkt betroffen ist in Castrop-Rauxel allerdings nur eine Zugverbindung: Die RB 43 (Emschertal-Bahn) wird laut Mitteilung der Deutschen Bahn wegen des Streiks nicht fahren. Sie hält normalerweise in Castrop-Rauxel-Süd und verbindet Dorsten mit Dortmund.

Auch Abellio und Eurobahn können indirekt betroffen sein

Andere Linien werden von privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen bedient. Abellio betreibt die Regionalbahn 32 und die S2, Keolis (Eurobahn) den Regionalexpress RE3 (Rhein-Emscher-Express). Sie werden an den beiden Tagen nicht bestreikt. Auswirkungen im laufenden Betrieb können aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

„Durch die Streikmaßnahmen kann es zu besetzten Gleisen, Abstellungen sowie unbesetzten Stellwerken kommen“, informiert Abellio auf seiner Homepage. Denn auch der Konzernbereich DB Netz, der für die Schieneninfrastruktur verantwortlich ist, solle bestreikt werden. Ähnlich informiert auch Eurobahn Keolis.

Generell erwartet die Deutsche Bahn, dass im Ruhrgebiet einige Züge fahren werden. „Während ein Großteil der Lokführer in den neuen Bundesländern der GDL angehört, ist der Organisationsgrad in den alten Bundesländern wesentlich geringer. Nur im Westen sind verbeamtete Lokführer im Einsatz, die nicht streiken dürfen. So ist zu erklären, dass im Osten nur 15 bis 30 Prozent der Züge fahren können, während im Westen 40 bis 60 Prozent des Angebots zur Verfügung stehen“, informiert die Deutsche Bahn.

Auf jeden Fall empfiehlt die Deutsche Bahn ihren Kunden vor Fahrtantritt, bei der Reiseauskunft im Internet die Verbindung zu überprüfen.

Über die Autorin
Redakteurin für Castrop-Rauxel und den Dortmunder Westen

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