Augenärzte eröffnen "Filiale" in Henrichenburg

HENRICHENBURG Die Augen- und Laserklinik Castrop-Rauxel hat jetzt auch eine neue Niederlassung in Henrichenburg. Dort können allerdings nur Privatpatienten versorgt werden.

von Ruhr Nachrichten

, 29.07.2008, 11:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dr. Peter Hoffmann und Dr. Christoph Lindemann.

Dr. Peter Hoffmann und Dr. Christoph Lindemann.

Die Räume in dem Neubau an der Lambertstraße werden zunächst als reine Privatpraxis geführt. „Leider war es uns nicht möglich, eine Kassenzulassung für die Niederlassung in Henrichenburg zu bekommen“, erklärt Dr. Peter Hoffmann, „da die Vorschriften der Krankenkassen uns nur eine einzige kassenärztliche Zulassung im Castroper Stadtgebiet erlauben.“ Zwar könnten auch nicht privat Versicherte in Henrichenburg behandelt werden, allerdings müssten diese die Kosten selber tragen. Dr. Christoph Lindemann ergänzt: „Natürlich ist es nicht ohne Risiko, eine zweite Niederlassung in derselben Stadt zu eröffnen. Wir denken aber, dass wir mit der Praxis in Henrichenburg die medizinische Infrastruktur unserer Region verbessern und den guten Ruf Castrops als Medizinstandort festigen können.“ Anfang September sollen die ersten Patienten in der neuen Augenarztpraxis in Henrichenburg behandelt werden.

Die Augen- und Laserklinik Castrop-Rauxel gehört zu den größten ambulanten Augenkliniken Deutschlands. Allein der Graue Star wird hier über 4000 mal pro Jahr operiert. Darüber hinaus behandelt die Klinik jede Art von Fehlsichtigkeit. Alle gängigen Verfahren der Hornhaut- und Linsenchirurgie wie LASIK, Artisan-Linsen oder ICL werden hier seit vielen Jahren eingesetzt. Neben den Operationen gehören auch Laser-Therapie, Akupunktur und eine Sehschule, vor allem zur Behandlung von Sehfehlern bei Kindern, zum Behandlungsspektrum der Klinik.

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