Auch die Wewole Stiftung reagiert auf die Krisensituation wegen des Coronavirus

Werkstätten

Die Wewole schränkt die Besuchsmöglichkeiten in den Wohneinrichtungen ein. Die Werkstätten und das Cafè „CAPpuccino“ sowie der Verkaufskiosk „NimmEssMit“ im Hauptbahnhof bleiben aber geöffnet.

Castrop-Rauxel

, 15.03.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der NimmEssMit-Kiosk und das Café im Rauxeler Hauptbahnhof bleiben vorerst geöffnet.

Der NimmEssMit-Kiosk und das Café im Rauxeler Hauptbahnhof bleiben vorerst geöffnet. © R.Ghanavati

„Die stationäre und aufsuchende Betreuung von Menschen mit Behinderungen wird aufrechterhalten und ist weiterhin gewährleistet.“ So reagierte am Wochenende die Wewole Stiftung auf zahlreiche Anfragen besorgter Eltern und Betreuungspersonen.

Rochus Wellenbrock, Vorstandsvorsitzender des Teilhabe-Anbieters für Menschen mit Behinderungen in Herne und Castrop-Rauxel, versicherte, dass „bei uns der Betrieb, soweit es geht, normal weiterläuft“.

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Allerdings stelle die rasante Ausbreitung des Coronavirus auch die Wewole vor eine besondere Herausforderung und eine Ausnahmesituation, die es in dieser Form noch nicht gegeben habe.

Werkstätten und Läden bleiben geöffnet

So wird die Besuchsmöglichkeit von schutzbedürftigen Personen auf Anweisung des NRW-Gesundheitsministeriums eingeschränkt. Besuche sind ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken – jeder Bewohner einer Wohneinrichtung in Herne oder Castrop-Rauxel darf in seinem Zimmer maximal einen Besucher pro Tag für eine Stunde empfangen.

Die Werkstätten der Wewole sind weiterhin geöffnet. Ebenfalls geöffnet bleiben zunächst die Betriebskantine im Castroper Erin-Park, das Cafè „CAPpuccino“ sowie der Verkaufskiosk „NimmEssMit“ im Hauptbahnhof und der Hofladen an der Nordstraße in Baukau. Dagegen wird der „Emscherquellhof“ in Holzwickede seine Winterpause bis Ende April verlängern.

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