Schlagloch-Alarm

Anwohner meldet Schlaglöcher: Eine der schlimmsten Straßen der Stadt

Diesem Anwohner der Waltroper Straße reicht es langsam: Ernst Schulz ist wie viele andere Leser unserem Aufruf gefolgt und hat uns ein Schlagloch gemeldet. Er ist stinksauer.
Diese Straße ist wohl einer der löchrigsten der Stadt: die Waltroper Straße in Henrichenburg, gleich nördlich der A2, zweigt sie von der B235 in Höhe der Hofläden nach Osten ab. Die Löcher sind zum Teil einen halben Meter breit und über zehn Zentimeter tief, sagt ein Anwohner. © Ernst Schulz

Die Fotos, die dieser Mail anhängen, sind deutlich: Die Waltroper Straße im Norden der Stadt gleicht einem Schweizer Käse. Das ist nicht erst seit dieser Frost- und Schneeperiode so. Aber unserem Aufruf folgt Anwohner Ernst Schulz aus Henrichenburg. Seine Chance, seinen Ärger zu formulieren.

„Im Verlauf der Waltroper Straße gibt es etliche Schlaglöcher mit einem Durchmesser größer als 60 Zentimeter“, schreibt er. Es ist die Straße, die gegenüber den Hofläden von Henrichenburg ein ganz kurzes Stück entlang der B235 verläuft und dann nach Nordosten abknickt. „Sie haben eine Tiefe von mehr als 10 Zentimetern! Die ganze Straße gleicht einer Mondlandschaft!“

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Schlaglöcher in Castrop-Rauxel

Die Schäden hab Schulz schon im Herbst dem EUV mitgeteilt. „Es wäre nicht viel Arbeit gewesen, die Schlaglöcher mit Reparaturasphalt zu füllen“, findet er. So hingegen würden die Löcher immer größer und tiefer. „Man muss schon Angst um sein Fahrzeug haben, da man kaum noch allen Schlaglöcher ausweichen kann.“

Ernst Schulz hat nachgemessen: Die Löcher sind zum Teil über zehn Zentimeter tief und schon seit langer Zeit da. Sie würden nur immer größer und tiefer und damit auch immer gefährlicher.
Ernst Schulz hat nachgemessen: Die Löcher sind zum Teil über zehn Zentimeter tief und schon seit langer Zeit da. Sie würden nur immer größer und tiefer und damit auch immer gefährlicher. © Ernst Schulz © Ernst Schulz

Als Fußgänger laufe man in der Dämmerung Gefahr, in ein Schlagloch zu treten und umzuknicken. Spätestens dann käme die Stadtverwaltung als Baulastträger auch in die Haftung, da sie die Verkehrssicherungspflicht nicht gewährleistet. „Bei mir entsteht der Eindruck, man lässt die Straße seit Jahren verfallen, um dann eine große Sanierung kostengünstig über die Anwohner realisieren zu können“, vermutet Ernst Schulz.

Die Zahl der Anwohner ist hier überschaubar. Auf sie kämen dann hohe Kosten zu. Das konnte man in Pöppinghausen an der Wewelingstraße mit einem Trick abwenden: Auf dieser Straße voller Mulden und Löcher wird in diesem Jahr eine Fahrradstraße errichtet, die an die König-Ludwig-Trasse anschließt. Das wird zu einem hohen Anteil gefördert.

Welche Straße ist noch schlimmer oder in ähnlich schlechtem Zustand? Schicken Sie uns Ihre Fotos: castrop@lensingmedia.de

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