Alte Eiche Habinghorst: Bürgermeister will zwischen Investor und Baumrettern vermitteln

Alte Eiche

Der Verein „Rettet die Alte Eiche“ möchte den 250 Jahren alten Baum in Habinghorst kaufen und retten. Der Investor hat sich bisher nicht gemeldet. Dafür äußerte sich jetzt der Bürgermeister.

Habinghorst

, 18.10.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alte Eiche Habinghorst: Bürgermeister will zwischen Investor und Baumrettern vermitteln

Bleibt die Alte Eiche oder wird sie gefällt? Der Bürgermeister möchte nun vermitteln. © Matthias Stachelhaus

Zu Kaffee und Kuchen ist Bürgermeister Rajko Kravanja am Donnerstagnachmittag (17. Oktober) in die Nachbarschaft der Alten Eiche gekommen. Holger Steiner, Leonore Schröder und Wolfgang Schlabach vom Verein „Rettet die Alte Eiche“ wollten mit ihm eine gemeinsame Lösung für die 250 Jahre alte Eiche finden.

Politik habe Kaufinteresse an der Alten Eiche nicht ernst genommen

„Es war ein sehr sachliches und ruhiges Gespräch“, berichtet Schlabach. „Fakt ist: Unser Angebot, die Alte Eiche zu kaufen, wurde von der Politik anfangs nicht ernst genommen.“ Erst als der BUND als Unterstützer einstieg, sei das Kaufinteresse auch vonseiten der Politik ernsthaft wahrgenommen worden.

„Der Bürgermeister hat uns zugesichert, den Investor zu informieren, dass wir ein ernsthaftes Interesse daran haben, den Baum zu kaufen. Verbunden mit der Bitte, dass sich der Investor dann bei uns meldet.“

Bisher war der Investor zu keinem Gespräch bereit, der Bürgermeister möchte nun vermitteln. Und das sei auch höchste Zeit, findet Schlabach: „Wir haben mittlerweile mehr als 6000 Unterstützer.“

Bürgermeister wollte nicht zu der Alten Eiche

„Eigentlich wollte der Bürgermeister, dass wir unser Geld offenlegen, das haben wir aber strikt abgelehnt“, sagt Schlabach. Im Aldi müsse man ja schließlich auch nicht erst sein Geld offenlegen, um Lebensmittel kaufen zu können.

Nach dem Gespräch wollte Schlabach mit dem Bürgermeister noch zur Eiche gehen, „das hat er aber abgelehnt“.

Jetzt heißt es also abwarten, ob sich der Investor meldet. „Wir werden auf jeden Fall weitermachen“, verkündet Schlabach.

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