Castrop-Rauxel will 450.000 Euro in die Entwicklung der Spielplatz-Landschaft stecken

Stadtrat

Auf seiner finalen Sitzung 2019 fasste der Stadtrat Castrop-Rauxel viele Beschlüsse. Dazu gehört auch, dass viel Geld in die Spielplätze fließen soll. Und es wird 2020 ein Europafest geben.

Castrop-Rauxel

, 01.12.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Castrop-Rauxel will 450.000 Euro in die Entwicklung der Spielplatz-Landschaft stecken

Der Spielplatz unweit der Emscher in Henrichenburg. Die Stadt möchte 450.000 Euro in die Entwicklung der Spielplätze stecken. © Schlehenkamp

Grünes Licht für die Gründachstrategie, mit der die Stadt mehr fürs Klima in Castrop-Rauxel tun will: Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 28. November, ganz viele Beschlüsse gefasst, viele sogar einstimmig.

Hier ein kleiner Überblick:

1. Grüne Dächer: Nach der schon im Umweltausschuss vorgenommenen kleinen Änderung mit der Streichung des Wörtchens „Pflicht“ wird die Gründachstrategie umgesetzt und der EUV beauftragt, einen entsprechenden Flyer für die Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln, damit sie praktische Infos zur Hand haben.

2. Wasserstoff: Einstimmig hat der Stadtrat den Beitritt Castrop-Rauxels zum H2-Netzwerk-Ruhr beschlossen. Das hat bekanntlich die FDP vehement vorangetrieben. Kosten wird die Mitgliedschaft 1500 Euro im Jahr.

3. Europafest: Das im vergangenen Sommer erstmals veranstaltete Fest für Demokratie auf dem Forum am Europaplatz soll es auch 2020 wieder geben. Dann allerdings unter dem Namen Europafest. Hintergrund ist der 70. Geburtstag Castrop-Rauxels als Europastadt. Denn 1950 sprachen sich die Castrop-Rauxelerinnen und Castrop-Rauxeler für ein Ja zu Europa aus.

Castrop-Rauxel will 450.000 Euro in die Entwicklung der Spielplatz-Landschaft stecken

Castrop-Rauxel ist seit 70 Jahren Europastadt. Das soll gefeiert werden. © Thomas Schroeter

4. Sportplatz-Namen: Ein Ja gab es auch zur Übertragung des Namenskundgebungsrechts für städtische Sportstätten.

5. Spielplätze: Der Antrag der FWI-Fraktion zur Einrichtung von Basketball-Käfigen bzw. Plätzen in Castrop-Rauxel soll bei der Erarbeitung des neuen Spielplatz-Programms berücksichtigt werden.

Wie der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Sebastian John (SPD), bei der Generaldebatte zum Haushalt erklärte, sollen 450.000 Euro in die Spielpätze fließen, u.a. in einen Leuchtturm-Spielplatz hinter dem Hallenbad. Eine gewaltige Summe im Vergleich zu den vergangenen Jahren, als die Spielplätze finanztechnisch eher vor sich hindümpelten.

6. Gebühren: Mit einer breiten Mehrheit wurden sämtliche Gebührenbedarfsrechnungen für 2020 entschieden. Hier geht es um Straßenreinigung, Abfallentsorgung, Stadtentwässerung. Zu Erhöhungen für den Bürger kommt es nicht.

Was mit den Friedhofsgebühren wird, darüber soll interfraktionell beraten werden.

Die geänderte Gebührensatzung für das Standesamt mit seinen neuen Angeboten ist auch beschlossen. Das gilt ebenso für die Sondernutzung von öffentlichen Plätzen und an öffentlichen Straßen.

7. Kita-Trägeranteil: Grünes Licht hat es - wie nicht anders zu erwarten war - auch für die Übernahme der Trägeranteile für die neue Kita Castroper Holz gegeben.

Lesen Sie jetzt