Zorc meldet sich zu Wort: Vertragsverlängerung mit Piszczek durchaus vorstellbar

Borussia Dortmund

Ginge es nur nach Lukasz Piszczek, hängt er beim BVB nach dieser Saison noch ein Jahr dran. Doch auch Michael Zorc hat da ein Wörtchen mitzureden. Gegenüber dem Kicker bezog er nun Stellung.

Dortmund

, 23.07.2019 / Lesedauer: 3 min
Zorc meldet sich zu Wort: Vertragsverlängerung mit Piszczek durchaus vorstellbar

Michael Zorc machte Lukasz Piszczek Hoffnung auf eine Vertragsverlängerung beim BVB. © imago

Von meiner Seite aus ist es ja eigentlich schon klar.“ Lukasz Piszczek würde seinen Vertrag beim BVB gerne noch um ein weiteres Jahr verlängern. Das hat der Pole im Interview mit dieser Redaktion unmissversändlich zu verstehen gegeben.

Piszczek hat noch nicht genug

„Ich kann mir tatsächlich vorstellen, noch ein Jahr länger zu spielen“, erklärte der 34-jährige Pole. „Aber das liegt ja nicht nur an mir, das muss ich mit den Verantwortlichen besprechen. Und dann sehen wir, ob ich noch einmal verlängere.“

„Wir wissen, was wir an ihm haben. Lukasz ist ein fantastischer Spieler und ein fantastischer Mensch.“
Michael Zorc

Nur wenige Tage später wird Piszczeks Vertragsverlängerung ein wenig wahrscheinlicher. „Ich habe das wohlwollend und gern zur Kenntnis genommen“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc dem kicker, „wir wissen, was wir an ihm haben. Lukasz ist ein fantastischer Spieler und ein fantastischer Mensch.“ Den nach dieser Saison auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr auszudehnen, sei „durchaus vorstellbar“.

Piszczek körperliche Verfassung wird entscheidend sein

Während Piszczek gerne „so schnell wie möglich Klarheit“ hätte, wird Zorc erst einmal abwarten wollen und Piszczek während der Saison genau beobachten. Der BVB-Vizekapitän absolvierte in der abgelaufenen Spielzeit nur 26 von möglichen 45 Pflichtspielen und fiel wegen hartnäckiger Fersenprobleme von Februar bis Ende April monatelang aus.

Zorc meldet sich zu Wort: Vertragsverlängerung mit Piszczek durchaus vorstellbar

Michael Zorc hat in der Personalie Lukasz Piszczek keine Eile. © imago

Wenn er fit ist, ist Piszczek ohne Frage eine mehr als solide Option hinten rechts in der Viererkette des BVB. „Die vergangene Saison hat mir gezeigt, dass ich noch mithalten kann“, sagte Piszczek, und ergänzt: „Es war eine gute Entscheidung, nicht mehr in der Nationalmannschaft zu spielen - um dem Körper ein paar mehr Pausen geben zu können.“

Ohne Hakimi wird die Personaldecke hinten rechts ab 2020 dünner

Die Fersenprobleme seien jetzt überstanden. „Wenn die Gesundheit stimmt, traue ich mir noch ein weiteres Jahr zu“, sagte Piszczek, der für den BVB auch in der Saison 2020/2021 noch wertvoll sein könnte. Schließlich wird Achraf Hakimi im Sommer 2020 zu Real Madrid zurückkehren. Mit Marius Wolf und Mateu Morey stehen dann vorerst nur noch zwei Rechtsverteidiger im Aufgebot. Ob Neuzugang Morey - in der abgelaufenen Saison ebenfalls lange verletzt - eine echte Option sein kann, wird die kommende Saison zeigen.

Lesen Sie jetzt