Youssoufa Moukoko unterschreibt offenbar einen millionenschweren Vertrag - nicht beim BVB

Borussia Dortmund

Youssoufa Moukoko beeindruckt in der U17 des BVB - jede Woche aufs Neue. Noch steht der 14-Jährige am Anfang seiner Karriere, er sorgt aber bereits jetzt für großes Aufsehen.

Dortmund

, 10.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Youssoufa Moukoko unterschreibt offenbar einen millionenschweren Vertrag - nicht beim BVB

Youssoufa Moukoko steht noch am Anfang seiner Karriere, hat aber längst für Aufmerksamkeit gesorgt. © imago

Der Blick auf die Statistik von Youssoufa Moukoko muss doppelt erfolgen. Eigentlich kann man diesen Zahlen gar nicht trauen! Seit seinem Wechsel aus der Jugendabteilung des FC St. Pauli zu Borussia Dortmund im Juli 2016 hat Moukoko saisonübergreifend in 67 Liga-Spielen 106 Tore erzielt. Das macht im Schnitt etwa 1,6 Tore pro Spiel und ein Treffer alle 46 Minuten. Zum Vergleich: Lionel Messi trifft in der laufenden Spielzeit alle 75 Minuten.

Nach nur einem Jahr in der C-Jugend durfte Moukoko schon als Zwölfjähriger als Stürmer bei den 16- und 17-Jährigen in der B-Junioren-Bundesliga mitspielen - und auch hier überzeugte er direkt. 40 Tore in 28 Spielen in der Saison 2017/2018, 36 Tore in 21 Spielen in der laufenden Spielzeit - völlig irre. Das Interesse am 14-Jährigen ist riesig.

Moukoko auf der Liste europäischer Topklubs

Laut der spanischen Sportzeitung „Mundo Deportivo“ habe der FC Barcelona Moukoko bereits mehrfach scouten lassen. Auch andere europäische Topklubs wie Paris St. Germain sollen ein Auge auf den 14-Jährigen geworfen haben. Der BVB blockt momentan noch sämtliche Interviewanfragen zu Moukoko ab, will das immense Interesse am 14-Jährigen bremsen und ihn so schützen.

In Dortmund besitzt Moukoko einen Vertrag bis 2022. In der Saison 2021/2022 dürfte er theoretisch erstmals als Profi auflaufen. Zu Saisonbeginn wäre er dann noch immer erst 16 Jahre alt.

Nike sieht in Moukoko eine Investition in die Zukunft

Das große Geld soll Moukoko aber jetzt schon verdienen. Seine unglaubliche Torquote und seine Social-Media-Präsenz haben offenbar den amerikanischen Sportartikelhersteller Nike so sehr beeindruckt, dass das Unternehmen in Moukoko eine Investition in die Zukunft sieht. Zuletzt posierte Moukoko schon mit Mario Götze bei gemeinsamen Werbeaufnahmen.

Youssoufa Moukoko unterschreibt offenbar einen millionenschweren Vertrag - nicht beim BVB

„Dieses Konto ist privat“, steht unter dem offiziellen Instagram-Account von Yousouffa Moukoko - so privat wie es bei über 267.000 Abonnenten sein kann. © Screenshot: Instagram

Jetzt berichtet die „Bild“, dass der 14-Jährige einen langfristigen Ausrüster-Vertrag bei Nike unterschrieben soll, für den er schon bei Vertragsabschluss rund eine Millione Euro kassiert habe. Mit Prämien, die zum Beispiel bei seinem Profi-Debüt in der Bundesliga fällig würden, könnte Moukoko so bis zu 10 Millionen Euro kassieren. Irre!

Mit zehn Jahren von Kamerun nach Deutschland

Mit seinen 14 Jahren ist Youssoufa Moukoko in Deutschland noch nicht geschäftstüchtig. Den Vertrag kann er also nur mit Zustimmung eines Erziehungsberechtigten unterschrieben haben. Das dürfte sein Vater Joseph gewesen sein, der Youssoufa im Alter von zehn Jahren aus der Hauptstadt Kameruns nach Hamburg holte. Auch über seinen 18. Geburtstag hinaus ist Moukoko an den Vertrag gebunden, selbst wenn er zu diesem Zeitpunkt von anderen Anbietern noch bessere Angebote erhalten würde. So oder so, der Start in eine Karriere als Fußballstar ist längst gemacht.

Das ist Youssoufa Moukoko
  • Youssoufa Moukoko ist am 20. November 2004 in Yaoundé, Kamerun geboren und wuchs in seinen ersten zehn Lebensjahren bei seinen Großeltern auf.
  • Seit Juli 2016 spielt er in der Jugendabteilung von Borussia Dortmund. Zuvor war er zwei Jahre in Hamburg beim Nachwuchs des FC St. Pauli aktiv.
  • Beim BVB spielt er mit zwölf Jahren bereits in der U17 des Vereins und legt seitdem sensationelle Zahlen auf.
  • Moukoko hat die deutsche und die kamerunische Staatsbürgerschaft. Im September 2017 debütierte er für die deutsche U16-Nationalelf. Die Bilanz dort: Vier Spiele, drei Tore.
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