Wiedersehen: Markus Brzenska und Marc-Andre Kruska treffen ihren Ex-Klub BVB

Fußball

DORTMUND Die Umarmung mit Presse-Chef Josef Schneck fiel besonders herzlich aus. Für Markus Brzenska und Marc Kruska war der Dienstag in Marbella auch ein ganz besonderer Tag: Die beiden Ex-Dortmunder feierten ein Wiedersehen mit dem BVB.

von Von Dirk Krampe

, 06.01.2010, 13:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für Markus Brzenska (l.) und Marc Kruska (r.) war der Dienstag in Marbella ein besonderer Tag: Sie trafen alte Kameraden.

Für Markus Brzenska (l.) und Marc Kruska (r.) war der Dienstag in Marbella ein besonderer Tag: Sie trafen alte Kameraden.

Brzenska verließ den BVB, als unter Jürgen Klopp andere Innenverteidiger deutlich bessere Karten hatten. Der Mann aus Lünen kam per Leihgeschäft beim MSV Duisburg unter, für den er eine solide Zweitliga-Serie hinlegte. Dass Duisburg die Erstliga-Rückkehr nicht schaffte, lag nicht an Brzenska, der zu den zweikampfstärksten Zebras gehörte. Seine Rückkehr zum BVB machte für ihn keinen Sinn, eine Verpflichtung scheiterte – so landete Brzenska, der 86 Bundesliga-Spiele für den BVB bestritt, schließlich in Cottbus. Der Start dort verlief durchwachsen: „Wir steckten mitten im Umbruch, mussten uns von Altlasten befreien und einen kompletten Neuanfang machen.“ Auch privat bedeutete der Wechsel eine Umstellung. Seine Frau und der junge Nachwuchs blieben im Ruhrgebiet. „Es dauerte, bis sich das eingespielt hatte.“ Doch auch Brzenskas Leistungskurve ging schließlich nach oben – auf Platz 10 haben die Lausitzer die Hoffnung auf eine direkte Rückkehr noch nicht aufgegeben.

Marc-Andre Kruska landete über den Umweg Brügge bei Energie. Dorthin flüchtete er im Januar 2009, weil ihm beim BVB die Perspektiven schwanden. „Belgien“, sagt er rückblickend über nicht immer schöne sechs Monate, „war dennoch keine verlorene Zeit. Aber in Deutschland bin ich stärker im Blickfeld.“ Auch er, der 98 Mal für den BVB auflief, möchte zurück in die 1. Liga. Im Team von Trainer „Pele“ Wollitz sind die beiden Ex-Dortmunder wichtige Eckpfeiler auf dem Weg dahin. Samstag treffen beide auf ihren ehemaligen Klub. „Es wird ein besonderes Spiel“, gesteht Kruska. Im Herzen sind beide Dortmunder.

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