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Viele Fragen vor dem Liga-Gipfel - BVB sorgt sich um Paco Alcacer

Borussia Dortmund

Die Personallage bei Borussia Dortmund bleibt angespannt vor dem großen Duell gegen die Bayern am Samstag in München. Auch Paco Alcacer droht auszufallen.

Dortmund

, 04.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Paco Alcacer? „Wir müssen abwarten“, sagt Lucien Favre – mehr sagen möchte er nicht. Vor dem Liga-Gipfel beim Rekordmeister (Sa., 18.30 Uhr, live bei Sky) trieb Borussia Dortmunds Trainer die Verbreitung höflicher Nicht-Aussagen zur Perfektion. Auf konkrete Nachfragen gab er auch am Donnerstag auf der offiziellen Pressekonferenz nur wenig konkrete Auskünfte.

Einige Fragezeichen in der Defensive

Nicht nur der spanische Stürmer, der gegen Wolfsburg unglücklich auf den rechten Arm gefallen war, wackelt offenbar vor dem mit Spannung erwarteten Duell des Ersten beim Tabellenzweiten, dem viel zitierten Showdown um die Meisterschaft. Manuel Akanji musste kürzertreten in dieser Woche, seine Probleme sind nicht näher spezifiziert worden. Wie Julian Weigl soll der Schweizer aber mittlerweile wieder normal trainieren. Links hinten hat Favre ja bekanntermaßen sowieso ein großes Problem.

Viele Fragen vor dem Liga-Gipfel - BVB sorgt sich um Paco Alcacer

Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg verletzte sich Paco Alcacer am rechten Arm. © imago

Bei „einigen Spielern“, sagt der 61-Jährige, werde sich erst am Freitag nach dem Abschlusstraining entscheiden, ob sie den Flieger nach München besteigen können. Dazu zählt der seit dieser Woche wieder im Training befindliche Lukasz Piszczek, der aber zumindest ein Kader-Kandidat sein dürfte. Auch einen Einsatz von Abdou Diallo mochte Favre nicht gänzlich ausschließen. Da der Franzose am Donnerstag aber „nur gelaufen“ ist, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass er dabei sein wird. Es gab schon bessere personelle Ausgangslagen vor dem Duell mit dem Rekordmeister.

„Entschieden ist danach nichts, egal, wie es ausgeht.“

Der BVB war auch am Donnerstag bemüht, die Bedeutung dieser Partie nicht noch weiter zu überhöhen, als das ohnehin von allen Seiten schon geschieht. Es ist das Aufeinandertreffen vieler Superlative, Favre aber verwies auf die dann immer noch sechs weiteren Spiele, die bis zum 18. Mai noch zu spielen sind. „Entschieden ist danach nichts, egal, wie es ausgeht.“ Sportdirektor Michael Zorc bemerkte: „Wir freuen uns auf dieses Spiel, aber wir müssen dennoch keinen dreifachen Salto deshalb machen.“ Dass es schöner ist, als Tabellenführer nach München zu reisen als als Verfolger, mochte Zorc nicht bestreiten.

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Wie in den Vorjahren rechnet die Borussia mit einer früh attackierenden Elf des Rekordmeisters. Dass sich daraus gute Kontersituationen ergeben könnten, zeigte am Mittwoch Zweitligist Heidenheim auf – ähnliche Nadelstiche möchte auch der BVB gern setzen. Das 5:4 der Bayern im Pokal fällt aus der Vorbereitung der Borussia wegen der besonderen Umstände allerdings wohl so ziemlich heraus, „sie waren immerhin 80 Minuten in Unterzahl“, so Zorc. Favre hatte nach dem zwischenzeitlichen 4:2 genug gesehen und abgeschaltet.

Ob, und wenn ja, welchen Einfluss diese zusätzliche Belastung der Münchner auf die Partie am Samstag haben könnte, ist ohnehin hypothetisch. Immerhin: Auch die Bayern hätten Schwächen, verriet Favre. „Aber nur wenige.“ Welche, auch das blieb sein Geheimnis. Vielleicht gelingt es ja seinen Spielern, sie am Samstag aufzuzeigen.

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