Verletzung am Sprunggelenk: BVB bangt um Julian Brandt

Borussia Dortmund

Erst Marco Reus, jetzt Julian Brandt: Der BVB bangt vor wichtigen Aufgaben in Bundesliga und Champions League um den nächsten Mittelfeldspieler.

Leverkusen

, 08.02.2020, 22:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verletzung am Sprunggelenk: BVB bangt um Julian Brandt

Nach Marco Reus droht auch Julian Brandt (l.) eine verletzungsbedingte Zwangspause. © imago / Chai v.d. Laage

Der rechte Fuß war dick mit einem Eisbeutel umwickelt, immerhin, das ist vielleicht ein positives Zeichen, benötigte Julian Brandt keine Gehhilfen, als er nach der Partie in Richtung Mannschaftsbus humpelte. Bis zur Pause hatte sich der 23-Jährige noch übers Spielfeld geschleppt, Brandt war sogar noch einer der Aktivposten. In der Kabine aber hisste er die weiße Fahne. Es ging nicht mehr weiter.

BVB-Spieler Brandt will Bender keine Absicht unterstellen

Befürchtet wird eine Außenbandverletzung am rechten Sprunggelenk. Die Szene, in der sich Brandt diese Verletzung zugezogen hatte, trug sich bereits in der zweiten Minute zu. Lars Bender war im Zweikampf um den Ball einen Schritt zu spät gekommen, eigentlich aber Brandt selbst auf dem Fuß des Leverkuseners gelandet und dabei böse umgeknickt. „Eine unglückliche Szene“ sei das gewesen, meinte Brandt ehrlich. Böse Absicht wollte und konnte er dem ehemaligen Mitspieler nicht unterstellen.

Nur wenn die Schwellung im Gelenk nicht zu stark ist und die Flüssigkeitsansammlung nicht zu ausgeprägt, kann eine sofortige MRT-Untersuchung die Art der Verletzung aufdecken. Muss Brandt eine Zwangspause einlegen, droht dem BVB im Zentrum nach dem Ausfall von Marco Reus der nächste prominente Ausfall - vielleicht sogar im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag übernächster Woche gegen Paris Saint-Germain.

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