Überraschend: BVB-Profi Hakimi kehrt wohl nicht zu Real Madrid zurück

Transfermarkt

Ende der Leihe, Ende der Hoffnung. BVB-Spieler Achraf Hakimi steht offenbar vor einem Wechsel zu Inter Mailand. Borussia Dortmund hat sich etwas anderes erhofft.

Dortmund

, 26.06.2020, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Achraf Hakimi wechselt wohl zu Inter Mailand.

Achraf Hakimi wechselt wohl zu Inter Mailand. © picture alliance/dpa

Die Ausleihe von Achraf Hakimi endet am 30. Juni, seit Freitag verdichten sich die Anzeichen, dass die Leihgabe von Real Madrid definitiv nicht zur Dortmunder Borussia zurückkehren wird. Der Marokkaner steht kurz vor einem Wechsel nach Italien zu Inter Mailand.

BVB-Spieler Achraf Hakimi vor Wechsel nach Mailand

Recherchen der Ruhr Nachrichten bestätigen die Meldungen aus Italien, wonach Inter mit den „Königlichen“ kurz vor einer Einigung über einen festen Transfer steht. Über die Ablöse wird noch verhandelt, im Gespräch ist eine Summe zwischen 40 und 45 Millionen Euro plus Boni. Mit dem Spieler sei sich der Klub bereits über den Wechsel einig, heißt es bei verschiedenen italienischen Medien. Interessenten gab es für den pfeilschnellen Außenbahnspieler, der beim BVB in dieser Saison wettbewerbsübergreifend an 19 Treffern beteiligt war, einige. Auch der FC Bayern gehörte zwischenzeitlich dazu.

Noch am Donnerstag hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc seine Hoffnung erklärt, mittels einer erneuten Leihe Hakimi noch eine weitere Saison an die Borussia binden zu können. In Madrid gab es vor allem bei Trainer Zinedine Zidane Zweifel an Hakimi, dessen herausragende Offensivleistungen seine Schwächen im Defensivverhalten nicht überdecken konnten. Angesichts der negativen Entwicklungen auf dem Transfermarkt durch die Corona-Krise scheint das Mailänder Angebot nun gut genug zu sein für Real.

BVB hat schon einen Ersatz für Achraf Hakimi

In Thomas Meunier hatte Borussia Dortmund am Donnerstag bereits einen nominellen Ersatz für Hakimi offiziell verpflichtet. Weil der Belgier vielseitig einsetzbar ist und über deutlich mehr Erfahrung verfügt als der 21-jährige Hakimi, glaubt man den Verlust damit mehr als kompensiert zu haben.

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