Tuchel: "Haben das 1:0 fahrlässig aufs Spiel gesetzt"

Das BVB-Interview

BVB-Trainer Thomas Tuchel musste am Samstag in Köln mitansehen, wie seine Elf einen 1:0-Vorsprung in den letzten acht Minuten noch verspielte. Der 42-Jährige hatte es kommen sehen, wie er nach dem 1:2 gegen den 1. FC Köln in der Pressekonferenz verriet. Vor allem die vielen Rückpässe auf Torhüter Roman Bürki waren ihm ein Dorn im Auge.

KÖLN

, 19.12.2015, 18:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Thomas Tuchel, wie bewerten Sie die Leistung Ihrer Mannschaft in Köln? Wir haben sehr gut begonnen und sind verdient in Führung gegangen. In dieser Phase haben wir es allerdings verpasst, nachzulegen. Wir haben nicht mehr so schnell, mutig und zielstrebig gespielt wie vor dem 1:0, sondern viel quer oder nach hinten. Wir hatten zwar weiterhin die komplette Kontrolle vor der Pause, aber Roman Bürki war mir schon in dieser Phase zu viel am Ball.

In Durchgang zwei bekam er dann noch mehr zu tun ... Ja, Köln hat durch ein sehr mutiges und aggressives Verteidigungsverhalten das Spiel auf eine sehr emotionale Ebene gehoben. Dadurch wurde es offen und sehr kräftezehrend. Wir hatten viel Druck, dann passiert uns ein Fehler, wie er vorkommen kann.

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Bundesliga, 17. Spieltag: 1. FC Köln - BVB 2:1 (0:1)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund.
19.12.2015
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Bilder der Partie Köln gegen Dortmund.© Foto: Bielefeld
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Samstag 19.12.2015, Saison 2015/2016, 1. Bundesliga, 17. Spieltag im Kšlner Rhein-Energie-Stadion, 1. FC Kšln - BVB Borussia Dortmund 2:1, Kšlner Torjubel zum 2:1: Anthony Modeste (1. FC) und Leonardo Bittencourt (1. FC) mit dem Trikot von TorschŸtze Anthony Modeste (1. FC), v.l.© Foto: Bielefeld
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Sie spielen auf Roman Bürkis verunglückten Abschlag an... Ihm verspringt der Ball auf einem extrem schwer zu bespielendem Platz. Mir ist schon vorher bei jedem Rückpass das Herz stehen geblieben. Wir haben die Führung durch die vielen Rückpässe fahrlässig aufs Spiel gesetzt und den Kölnern den Ausgleich ermöglicht. Das hat ihnen einen weiteren emotionalen Schub gegeben, so dass wir am Ende sogar eine Niederlage hinnehmen mussten.

Fehlte am Ende auch die Kraft nach einer langen Hinrunde mit 30 Pflichtspielen? Das ist ein Faktor gewesen. Wir hatten in Sven Bender und Marcel Schmelzer nach der Pause auch Spieler auf dem Feld, denen es lieber gewesen wäre, sie hätten am Samstag gar nicht mehr spielen müssen. Es ist nicht angebracht, deshalb mit dem Finger auf meine Mannschaft zu zeigen. Daraus kann kein Vorwurf werden.

Jetzt geht es in den Urlaub. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem ersten Halbjahr beim BVB? Ich bin sehr erfreut über die Art und Weise, wir wir in diesem Klub aufgenommen wurden. Mit welcher Offenheit, Vorfreude und Lust wir uns alle auf den Weg gemacht haben. Aber wir sind auch noch dabei, uns kennenzulernen. Niederlagen in Köln gehören dazu, um zusammenzuwachsen. Es ist unverzichtbar, dass so etwas passiert. Insgesamt sind wir sehr froh, wie sich die Mannschaft Tag für Tag entwickelt, die guten Ergebnisse sind das Resultat einer besonderen Haltung. Wir alle wissen, wie wichtig die täglichen Trainingsinhalte sind. Sie sorgen dafür, dass wir zu einer Gewinner-Mannschaft werden. Jetzt haben wir es aber erst einmal alle verdient, in den Urlaub zu gehen. Auch ich.

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