Stöger: Sind in kleinen Schritten auf dem richtigen Weg

BVB vor schwerem Auswärtsspiel in Gladbach

Peter Stöger hätte nichts gegen einen entspannten Abend im Gladbacher Borussia Park, fürchtet aber, „dass darauf wohl nichts wird.“ Vor dem schweren Auswärtsspiel am Sonntag sprach Borussia Dortmunds Trainer auch über Stürmer Michy Batshuayi und die Personalsituation.

DORTMUND

, 16.02.2018, 14:51 Uhr / Lesedauer: 3 min
Stöger: Sind in kleinen Schritten auf dem richtigen Weg

Nur wenig Zeit zur Vorbereitung auf das Spiel bei Borussia Mönchengladbach: Peter Stöger und der BVB. © dpa

Stöger über…

…das Atalanta-Spiel und die Vorbereitung auf Gladbach: Es war heute nicht so intensiv, wir haben nur regenerativ trainiert und ein bisschen was durchgesprochen. Wir sehen das Spiel gegen Bergamo eher positiv, wir haben eine gute erste Hälfte gespielt, in der wir wenig zugelassen haben und ein zweites Tor möglich war. Die zehn bis 15 Minuten nach der Pause waren nicht optimal, da waren wir träge. Es war vielleicht sogar gut, dass wir bestraft wurden, so haben wir gesehen, dass es so nicht geht. Wir haben eine Reaktion gezeigt und versucht, das Spiel zu drehen. Da gehört auch ein großer Wille dazu, daher bin ich mit der Art und Weise zufrieden. Wir haben mehrere Gesichter gesehen in diesem Spiel. Positiv ist, dass wir gewonnen haben.

…die Gefährlichkeit der Offensive: Das stimmt. Ich sehe uns in unseren kleinen Schritten auf dem richtigen Weg. Michy ist ein Spieler, der ideal in unser Spiel reinpasst. Er ist gefährlich im Strafraum, er arbeitet auch gut defensiv mit. Einige andere kommen nach Verletzungen jetzt mehr und mehr in Schwung. Aber die Siege mussten hart erarbeitet werden, von daher können wir uns da jetzt nicht zurücklehnen.

… die Verpflichtung von Michy Batshuayi: Mir hat noch niemand auf die Schulter geklopft. Das Lob gebührt dem Scouting und Michael Zorc, sie haben ihn schon lange beobachtet und sind immer dran geblieben.

…die Sorge, dass mit jedem Tor ein Verbleib unwahrscheinlicher wird: Mit jeder Chance, die er vergeben würde, hätte wir größere Probleme.

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…die Personalsituation: Ich habe nichts gehört von denen, die gestern gespielt haben. Bei Shinji Kagawa wird es nicht reichen, er hat ein Problem am Knöchel. Und bei Marcel Schmelzer, da werden wir das Training am Samstag abwarten. Es ist nicht so, dass er ein Problem hat, aber er fühlte sich für Bergamo noch nicht gut genug. Mal sehen, wie es morgen sein wird.

…Kritik im Winter, dass die Mannschaft nicht fit sei: Die kam nie von mir. Es war nicht mein Eindruck, ich habe ja auch gesagt, dass ich von Peter Bosz viel Gutes übernommen habe. Es ist manchmal so, dass in einer Phase, wo Mannschaften Dinge schwerer fallen, dieser Eindruck entsteht. Das muss aber nicht konditionell begründet sein. Die Mannschaft ist fleißig, und ich habe im Trainingslager nicht die Hand aufgelegt und plötzlich laufen sie.

…die Situation in Gladbach: Man sieht, dass Fußball ein Wochengeschäft ist. Es ist nicht lange her, dass sie zu Recht sehr gelobt wurden. Jetzt stecken sie in einer nicht optimalen Phase, hatten auch Pech und haben gefühlt ein richtiges Problem. Ich aber sehe schon, was sie an Potenzial zur Verfügung haben. Es wird für uns ein Spiel, in dem wir uns mit einem Sieg richtig Luft zu Gladbach verschaffen könnten.

…die Spielweise von Batshuayi: Er ist ein etwas anderer Typ als Aubameyang, sehr unangenehm zu spielen. Er hat eine hohe Abschlussqualität, die hat Auba aber auch. Ich habe ich nicht vergessen, wie gut er sein kann, er hätte auch in dieser Mannschaft seinen Platz gefunden. Michy profitiert auch vom Rest, André Schürrle ist wieder sehr gut unterwegs.

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Öffentliches BVB-Training in Brackel am 16. Februar

16.02.2018
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BVB-Impressionen aus Brackel. © Groeger
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Schlagworte Borussia Dortmund, BVB

…die Leistungsexplosion bei Schürrle: Ich habe mit ihm gar nichts gemacht. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, der eine schwere Zeit hatte. Er war nicht immer fit, trotzdem sind die Erwartungen immer groß. Ich habe mit ihm zwei, drei Gespräche geführt und ihm gesagt, dass er von mir Vertrauen bekommt und zeigen kann, was er für Qualitäten hat.

…Marco Reus im Zentrum: Klar ist, dass er auch außen spielen kann. Er kann alles abdecken, selbst ganz vorne. Wir haben in Pulisic und Schürrle zwei schnelle Spieler auf Außen, von daher war es die Idee, Marco Freiräume in der Mitte zu geben. Er spielt dort auch gerne. Aber das wird von Gegner zu Gegner unterschiedlich sein.

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