Schneider muss fünf Positionen neu besetzen

Personal rotiert mächtig

Am Dienstagabend strahlten die erschöpften Regionalliga-Borussen. Der 1:0-Sieg über Borussia Mönchengladbach II machte Mut. Nur einer fehlte: Mehmet Boztepe.

DORTMUND

von Von Harald Gehring

, 16.02.2011, 17:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marco Stiepermann (r.), der hier knapp verzieht, zeigte im Spiel gegen Gladbach eine überzeugende Leistung.

Marco Stiepermann (r.), der hier knapp verzieht, zeigte im Spiel gegen Gladbach eine überzeugende Leistung.

„Eine so kurzfristige Freigabe kam nicht in Betracht. Ich erwarte jetzt, dass sich Mehmet in den verbleibenden Monaten voll reinhängt und zum Erfolg der Mannschaft beiträgt“, fordert BVB II-Trainer Theo Schneider. Den Coach plagen aktuell ohnehin schon wieder andere Sorgen. Am Samstag in Wuppertal wird das Dortmunder Team voraussichtlich erneut umgebaut werden müssen. Sebastian Kehl, Dede, Lasse Sobiech und womöglich auch Marco Stiepermann sowie Torwart Mitch Langerak gehören dem Bundesliga-Aufgebot an. Also muss Schneider seine „Personalrotation“ in Schwung bringen. Erster Rückkehrer ins Team ist Schlussmann Johannes Focher, neu in der Innenverteidigung ist Jörn Neumeister, der neben Christian Eggert spielen soll. Tim Treude könnte im defensiven Mittelfeld der Nebenmann von Marvin Bakalorz sein.  

Für den nötigen Offensivschwung könnten Mario Vrancic (zentral) sowie Boztepe und Martin Zakrzewski sorgen. Den Platz in der Spitze wird aller Voraussicht nach Damien Le Tallec behalten. Christopher Kullmann präsentierte sich am Mittwoch im Training allerdings von seiner besten Seite. „Christopher hat aus allen Lagen die Bälle verarbeitet. Das war wirklich sehenswert, wie er im Trainingsspiel ein Tor nach dem anderen erzielte“, berichtete Theo Schneider. Die Planspiele laufen auf vollen Touren. „Noch“, betont Schneider, „ist nichts entschieden. Bis zum Spiel in Wuppertal ist es noch ein langer Weg“. Undankbarer Gegner

Dabei genießt die Begegnung im Stadion am Zoo am Samstag allergrößte Aufmerksamkeit. Der WSV, der zuletzt dem Tabellenführer Preußen Münster ein 2:2 abtrotzte, ist allemal ein undankbarer Kontrahent. Einer, der als Tabellenzehnter wahrlich rein gar nichts zu verschenken hat.

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