Schneider freut sich auf westfälische Duelle

DORTMUND Alle Spekulationen haben ein Ende, große Überraschungen blieben aus – die Klubs der neuen Fußball-Regionalliga West wurden vom DFB-Präsidium benannt.

von Von Harald Gehring

, 04.07.2008, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trainiert mit dem BVB-Bundesligakader: Marcel Schmelzer (l.)

Trainiert mit dem BVB-Bundesligakader: Marcel Schmelzer (l.)

Borussia Dortmunds Talente stellen eine der 18 Formationen, die sich in der neuen Punkterunde der Konkurrenz stellen müssen. Neben den Traditionsvereinen wie Preußen Münster, Rot-Weiss Essen, Eintracht Trier und Wormatia Worms warten noch sieben Bundesliga-Nachwuchsteams auf den BVB: Schalke, VfL Bochum, Mönchengladbach, Leverkusen, Köln, FSV Mainz und 1. FC Kaiserslautern.

Der SC Verl, FC Kleve, BV Cloppenburg, SF Lotte, Oggersheim und Elversberg komplettieren die Staffel. Da bahnt sich ab Mitte August Spannung an, allen voran in den westfälischen Derbys zwischen dem BVB und Schalke, Bochum oder Münster.

Traditionsvereine und Nachwuchsteams

„Sieht man einmal vom BV Cloppenburg ab, der regional betrachtet eher zum deutschen Fußball-Norden gehört, gibt es in der Besetzung keine wirklichen Überraschungen. Es ist wie erwartet eine sehr starke Liga“, sagt BVB-Trainer Theo Schneider. Die Konkurrenten hat der Dortmunder Coach bereits „eingeteilt“. Die Mischung zwischen Erfahrung und Nachwuchs empfindet er als durchaus reizvoll.

„Klubs wie RW Essen, Preußen Münster oder Trier und Worms stehen doch für Tradition. Aber die Bundesliga-Nachwuchsteams sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Die vorhandene spielerische Klasse ist immer beachtlich und darf nie unterschätzt werden“, sagt Schneider.

Konkurrenzfähige Borussen

Seine Dortmunder Formation betrachtet der BVB-Trainer als absolut konkurrenzfähige Einheit, die keinen Vergleich scheuen muss. „Zu diesem frühen Zeitpunkt wissen wir nur, dass wir in der Regionalliga nicht einfach so durchmarschieren können.

 Doch wir werden gut mitspielen, möglichst weit oben in der Tabelle, das wäre schön“, bevorzugt Theo Schneider eher die leisen Tönen.

Ab Montag wird‘s im BVB-Trainingszentrum dann etwas lauter, die Vorbereitung beginnt. Njambe, Schmelzer, Kruse und Sadrijaj fehlen, sie trainieren mit den Profis.

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