Schieber denkt nicht an Flucht

Abhaken und durchbeißen

Am vergangenen Freitag erlebte Julian Schieber seinen vielleicht dunkelsten Moment, seitdem er bei Borussia Dortmund ist. BVB-Trainer Jürgen Klopp nominierte nicht ihn, sondern Youngster Marvin Ducksch für das Pokalspiel in Wilhelmshaven.

DORTMUND

von Von Matthias Dersch

, 08.08.2013, 07:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Julian Schieber will sich durchbeißen.

Julian Schieber will sich durchbeißen.

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BVB-Training am 7. August

Bilder des BVB-Trainings in Brackel am Mittwoch, 7. August.
08.08.2013
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BVB-Training am Mittwoch, 7. August.© Foto: DeFodi
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„Das war keine schöne Situation für mich“, erinnert sich Schieber an den Augenblick, als Klopp ihm seinen Entschluss mitteilte. „Der Trainer hat mich zur Seite genommen und mir seine Entscheidung begründet.“ Marvin Ducksch hatte zuvor im Test in Würzburg zwei Treffer beigesteuert, Schieber dagegen war – wie in den Spielen zuvor – nur wenig geglückt. Der 46-Jährige entschied sich daher für das BVB-Talent, das er auch in Zukunft immer mal wieder im Profi-Kader testen möchte. Für Schieber blieb kein Platz im 18er-Kader.

„In den Tests und den Trainingseinheiten habe ich zwei Gesichter gezeigt“, kritisiert sich der frühere Stuttgarter selber. Er habe „unglücklich“ in den Testspielen agiert und sich von diesen schlechten Momenten „ein Stück weit runterziehen lassen“.Schieber geriet in einen Strudel, machte sich zu viele Gedanken über einzelne Szenen, wirkte auf dem Platz gehemmt. „Die Körpersprache“, gibt er zu, „war dann auch nicht so da, wie sie eigentlich sein muss. Es stärkt nicht unbedingt das Selbstvertrauen, wenn man die Trainingsleistungen nicht in den Spielen umsetzen kann.“

Schieber hat die Entscheidung seines Trainers akzeptiert und abgehakt. Jetzt will er für sich die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Es sei „wichtig“ gewesen, dass Klopp mit ihm gesprochen habe, der Kopf sei frei. Er sei auch nicht der Typ, „der zuhause den Kopf gegen die Wand schlägt“, erklärt Schieber und kann dabei schon wieder lachen.

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BVB-Training am Mittwoch, 7. August.© Foto: DeFodi
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Der bullige Stürmer will sich weiter in Dortmund durchsetzen. Daran hat auch das Pokal-Wochenende nicht gerüttelt. „Ich zweifele nicht an meiner Zukunft beim BVB“, sagt er entschlossen, „ich bleibe 100-prozentig in Dortmund.“

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